28. Februar 2007
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Versicherungen -
Krankenversicherung
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Etwa 1.5 Milliarden Euro
Überschüsse haben die gesetzlichen Krankenkassen für 2006 erwirtschaftet. So berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf eine Meldung von Reuters. Erwartet wurde ca. 1 Milliarde Euro. Damit ist das Ergebnis um 50 Prozent besser als erwartet. Die GKVen sind für mehr als 90 Prozent der 70 Mio. gesetzlich Versicherten zuständig.
Davon entfallen etwa 553 Millionen Euro
auf die Ersatzkassen ca. 127 Millionen Euro auf die Innungskrankenkassen, ca. 650 Millionen Euro auf die Betriebskrankenkassen. Die Ortskrankenkassen, also die AOK`en, erwarten einen nicht näher bezeichneten Überschuss. Die Gründe lassen sich daraus ableiten, dass mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse, auch durch den milden Winter, vorhanden sind.
Andererseits auch durch die Einsparung in den Arzneimittel - Ausgaben.
Die endgültigen Zahlen sollen im Laufe der nächsten Woche bekannt gegeben werden.
Für den gesetzlich Kranken versicherten
lohnt sich der Vergleich der Beiträge. Etwa 95 Prozent der Leistungen der Krankenkassen sind festgeschrieben und somit bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleich. Aber, es sind "Kannbestimmungen". Immer öfter müssen Kranke die Leistungen ihrer gesetzlichen Krankenkassen per Gericht erstreiten.
Was zum Vergleichen lohnt, ist der Beitragssatz der einzelnen Krankenkassen. Seit dem Gesundheitsfonds sind die Kassensätze bei allen Krankenkassen gleich. Also zählt nur noch der Service und die "Sonderleistungen" der GKV.
Die gesetzlichen Krankenkassen müssen sie als Versicherten aufnehmen.
Anders als in der privaten Krankenversicherung, gibt es keine Gesundheitsfragen.
Die Kündigung erfolgt so; im März gekündigt
können sie ab 1. Juni in ihrer neuen Krankenkasse angemeldet sein. (Kündigungs-Monat, plus zwei volle Monate, müssen Sie in der bestehenden Kranken - Versicherung bleiben)
Wichtig:
Haben sie ihre Krankenkasse gewechselt, sollten Sie nicht vergessen das auch ihrem Arbeitgeber mitzuteilen.
Beitragsbemessungsgrenze 2010, Rechengrößen in den Sozialversicherungen
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