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sie ist da die Rente mit 67

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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sie ist da die Rente mit 67

Der Bundestag hat die Rente mit 67 beschlossen. Ab 2012 geht es los und wird 2029 beendet sein. Es bleibt die Frage, wo die Jobs herkommen sollen. Noch immer hat die Wirtschaft "ein Problem" mit älteren Arbeitnehmern diese weiter zu beschäftigen bzw. ältere Arbeitnehmer einzustellen.

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Funktioniert das nicht, so wird die Rente faktisch, für 2 Jahre, an die Arbeitslosenversicherung verschoben.

Oder der zukünftige Rentner nimmt den Rentenabschlag in kauf.

Allerdings darf der, der 45 Jahre Pflichtversicherungsbeiträge erfüllt hat vorher, also mit 65 Jahren, ohne Abschlag gehen. Der früheste Renteneintritt soll mit 63 Jahren sein.

Besonders Selbständige, die nur relativ kurze Zeit pflichtig waren, werden also bis 67 arbeiten müssen, um ohne Abschlag Ihre staatliche Rente zu erhalten.

Wer also mit 63 Jahren in Rente gehen will, muss eine Rentenabschlag von 11,4 Prozent und / oder 14, 4 Prozent hinnehmen. (Jahrgangs bedingt)

Pflegezeiten und Kindererziehungszeiten werden angerechnet

So liegt der Prozentsatz derer, die 45 Pflichtjahre erfüllen, derzeit bei 4 Prozent Frauen und 28 Prozent Männer.

Erwerbsgeminderte können mit 63 Jahren ohne Abzug in Rente gehen, davor mit einer Kürzung von 10, 8 Prozent. Oder nach 35 Pflichtbeitragsjahren ohne Abschlag in die Rente . Diese Grenze soll bis 2023 auf 40 Pflichtbeitragsjahre angehoben werden.

Für Beamte soll diese Regelung zeitgleich erfolgen

Die Große Witwenrente / Witwerrente soll auf 47 Jahre angehoben werden, bislang galt das 45 Lebensjahr. Sind minderjährige Kinder zu versorgen, so soll sich nichts ändern.

Bis 2020 soll das Rentenniveau auf 46 Prozent gesenkt werden, bis 2030 auf 43 Prozent fallen.

Der Beitragssatz von derzeit 19,9 Prozent soll bis 2020 die Höhe von 20 Prozent und bis 2030 die 22 Prozent erreichen.

Fazit:

geht ein heute 1959 geborener mit 63 Jahren in die Rente so muss er einen Rentenabschlag von 11,4 Prozent, lebenslang hinnehmen. Wer 1964 geboren ist, (das ist der erste Jahrgang, der generell erst mit 67 in Rente gehen kann) dann mit 63 Jahren gehen will, der muss einen Rentenabschlag von 14,4 Prozent lebenslang hinnehmen.

Wer zukünftig bis 67 arbeitet, der erhöht seine Rente (nach heutiger Rechnung) monatlich um ca. 52,26 Euro West und ca. 45,94 Euro Ost.

Der DGB will Verfassungsklage einreichen, u. a. weil Frauen besonders benachteiligt seien. Autor: ded

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