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Haftung auf der Skipiste

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Wintersportzeit ist immer auch Unfallzeit.

Was man tun kann, um auf der Piste nicht den eigenen finanziellen Ruin riskieren. Schnell ist es passiert: Unerfahrenheit oder Überforderung bei der Abfahrt führen dazu, dass es zu einem Skiunfall kommt. Abgesehen von eigenen Verletzungen muss der Verursacher auch für Schäden auf kommen, die er anderen zufügt. Eine Privat-Haftpflichtversicherung kann helfen, das Schlimmste abzuwenden.

Siehe auch: richtig versichert zum Wintersport

Allein in der vorigen Saison verletzten sich mehr als 50.000 Skifahrer, davon fast 10.000 so schwer, dass sie länger als einen Tag im Krankenhaus versorgt wurden.

Wer auf der Skipiste einen Unfall verursacht, muss die Kosten für den Schaden ersetzen. Und zwar nicht nur für solche Schäden, die unmittelbar nach dem Unfall Erkennbar sind, sondern auch für eventuelle später auf tretende Gesundheitsschäden, die mit dem Unfall zusammenhängen.

Siehe auch: Skigymnastik bis Skiunfall

Lebenslange Zahlungen drohen

Der Unfallverursacher muss für Sachschäden, für Arzt- und Krankenhauskosten und im Ernstfall auch für lebenslange Verdienstausfälle auf kommen, wenn sich die unfall bedingten Beeinträchtigungen auf die Erwerbsfähigkeit auswirken.

Damit ist der Einzelne mit seinem Privatvermögen in den allermeisten Fällen überfordert. Daher zahlt sich in einer solchen Situation eine private Haftpflichtversicherung aus. Sie übernimmt die Kosten, wehrt aber auch unberechtigte Ansprüche von Geschädigten ab.

Ein Drittel ungesichert

Vor diesem Hintergrund ist es problematisch, dass nur etwa zwei Drittel der Bundesbürger eine private Haftpflichtversicherung haben. Die Police kommt nicht nur für Schäden auf, die der Inhaber verursacht, sondern zum Beispiel auch für die von Kindern. Im Skiurlaub mit Kindern kann dieser Aspekt schnell wichtig werden.

Eine fehlende Haftpflichtversicherung beim Unfallgegner kann sich auch dramatisch auf die eigene Situation auswirken, wenn man unschuldig in einen Unfall verwickelt wird.

Bei Ausfall von Forderungen

Hat der Unfallverursacher keine Haftpflichtversicherung und auch kein ausreichendes Vermögen, bleibt das Unfallopfer auf seinen Kosten sitzen. In diesem Fall kann eine so genannte Forderungsausfall-Versicherung helfen, die in der Regel Bestandteil der eigenen Haftpflichtversicherung ist.

Sie schützt davor, dass der Unfallverursacher finanzielle Forderungen, die beispielsweise aus einem Unfall entstehen, nicht begleichen kann. In dem Fall übernimmt die eigene Haftpflichtversicherung die Kosten. Man ist dann so gestellt, als sei der Unfallgegner selbst versichert. (verpd)

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