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es werde Licht

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Wenn Gäste wegen fehlender Beleuchtung

morgens früh oder spät abends stürzen, muss der Grundstückseigentümer für eventuelle Schäden haften. Wie lange nachts das Licht ausbleiben darf.

Auch in der hellen Jahreszeit gibt es Pflichten, wie und ab wann Hauseingänge beleuchtet werden müssen, um Unfälle zu vermeiden. Denn Hauseigentümer müssen den Weg von der Haustür bis zur Straße so beleuchten, dass er gut passierbar ist. Das ist Teil ihrer Verkehrssicherungspflicht.

Allerdings gibt es laut Rechtsprechung Einschränkungen: Nach einem Urteil des OLG Celle reicht es aus, wenn ab sieben Uhr morgens das Außenlicht leuchtet. Wer also bei Dunkelheit noch früher auf den Beinen ist, hat Pech gehabt ( AZ: 9 U 192/03 ).

Eigenheimbesitzer sind auch grundsätzlich verpflichtet, ihre Grundstückszugänge, die für den allgemeinen Verkehr bestimmt sind etwa für Handwerker oder Briefträger so zu beleuchten, dass niemand stolpert.

Kellertreppe zählt nicht

Benutzen die Besucher allerdings dunkle Hintereingänge wie Außenkellertreppen, die nicht für Besucher vorgesehen sind, tragen sie bei Stürzen selber Schuld ( OLG Celle, AZ: 9 U 95/04 ).

Für Fälle dieser Art springt im Zweifel die private Haftpflichtversicherung ein. Allerdings greift diese Police nur für Grundstücke und Einfamilienhäuser, in denen der Eigentümer auch selbst wohnt. Für Mehrfamilienhäuser und vermietete Einfamilienhäuser ist ein eigenständiger Vertrag notwendig eine Haus- und Grundstücks-Haftpflichtversicherung.

Ausreichende Summen vereinbaren

Vor Vertragsabschluss muss man auf die Höhe der Deckungssumme achten. Ist diese zu niedrig, haftet man im Zweifelsfalle mit dem Privatvermögen für die Differenz zwischen Schadensumme und Deckungssumme.

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