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Produkthaftung, Salmonellen im Ei

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Auch Landwirte können für schadhafte Produkte

haftbar gemacht werden. Wie sie sich absichern können. Schon seit 2000 werden auch landwirtschaftliche Erzeugnisse von der sogenannten verschulden-unabhängigen Produkthaftung erfasst. Viele Erzeuger sind sich der Auswirkungen nicht bewusst.

Landwirte haften ähnlich wie Industrie-Unternehmen für die Produkte, die sie in Umlauf bringen. Doch vielen ist nicht bewusst, dass die Gesetzgebung in dieser Hinsicht immer schärfer wird und Abnehmer von landwirtschaftlichen Erzeugnissen nicht selten auf Schadenersatz klagen.

Wo die einfache Produkthaftpflicht ausreicht

Wer Erzeugnisse verkauft, die nicht weiterverarbeitet werden, ist mit der konventionellen Produkthaftpflicht für Landwirte ausreichend gesichert, wenn die Versicherungssumme hoch genug angesetzt ist. Hier sind etwa mit Salmonellen verseuchte Eier denkbar, die in einem Hotel zum Frühstück serviert werden, wodurch mehrere Personen erkranken. Eine Überprüfung der Versicherungssumme gemeinsam mit einem Fachmann bringt hierbei die nötige Sicherheit.

Schäden beim nachfolgenden Hersteller

Anders sieht es aus, wenn Produkte wie Milch, Eier, Kartoffeln, Getreide, Obst und Gemüse an gewerbliche Abnehmer verkauft werden, die diese anschliessend weiterverarbeiten. Denkbar ist die Lieferung von Karotten an einen Hersteller von Baby-Nahrung.

Stellt sich nun heraus, dass der Bauer Schadstoff belastetes Gemüse geliefert hat und der Hersteller die gesamte Charge vernichten muss, steht der Landwirt vor einem Problem: Er hat beim Hersteller der Baby-Nahrung einen Vermögensschaden verursacht, der nicht über die einfache Produkthaftpflicht gedeckt ist.

Entsorgungskosten und Reinigungskosten

Das kann teuer werden. Denn es sind nicht nur Kosten für die Herstellung der unbrauchbaren Nahrung entstanden, sondern zum Beispiel auch für Entsorgung und für die Reinigung der Anlagen.

Daher bietet sich für Landwirte, die an gewerbliche Verarbeitungsbetriebe liefern, eine Erweiterung ihrer Betriebshaftpflicht um eine meist preiswerte Komponente an. Diese kommt dann für solche Vermögensschäden auf.

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