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Demenz, Alzheimer, schleichende Volkskrankheit

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Aufnahme in die Pflegeversicherung

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MDK und Prüfung der Pflegestufe. Mit Verabschiedung der Pflegereform soll für Demenzkranke und Alzheimerkranke der Betreuungsaufwand aufgewertet werden. Die Pflegesätze sollen von zur Zeit 460 Euro auf 2.400 Euro im Jahr steigen. (bis 2012) Aber, wie man es auch dreht und wendet, der große Wurf ist es nicht. Aus der Reform zur Pflege ist ein Reförmchen zur Pflege geworden.

So soll zwar die nach dem Slogan "ambulant vor stationär"

Pflege bis ins Jahr 2012 für Sachleistungen angehoben werden ( von 384 Euro auf 450 Euro in der Pflegestufe eins, von 921 Euro auf 1.100 Euro in der Pflegestufe zwei und von 1.432 Euro auf 1.550 Euro in der Pflegestufe drei ) aber die Begutachtung bleibt die Selbe. Für die stationäre Pflege wird vorerst nur die Pflegestufe drei angehoben. Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden an Demenz.

Bis ins Jahr 2050 wird sich die Zahl in etwa verdoppelt haben.

Hier sind es meistens die Angehörigen, die die Kranken pflegen und betreuen. Da die Erkrankung schleichend ist, fallen vorab viele durchs Raster (ca. 40 Prozent) der Gutachter vom MDK. (medizinischer Dienst der Krankenversicherung) Meistens fängt die Erkrankung mit Gedächtnisstörungen an, dann folgen Orientierungsstörungen. Das hat zur Folge, dass Verwandte immer mehr Betreuungsarbeit leisten. Meistens unbezahlt.

Das Betreuungsgutachten misst lediglich die Zeit

der Aufwendungen zur körperlichen Versorgung. So muss der tägliche Hilfebedarf 90 Minuten betragen wovon mindestens 46 Minuten auf die so genannte Grundpflege wie Essen, Ernährung und Körperpflege entfallen muss. Gerade bei den Erkrankungen von Demenz und Alzheimer sind die Angehörigen aber immer mehr in der anstrengenden "Hab-Acht-Stellung".

Die Weglauf-Tendenz der Erkrankten lässt die Pflegekräfte oftmals nicht zur Ruhe kommen. An den Berechnungen der Zeiten sieht man, wie wenig das mit der wirklichen Realität zu tun hat. "mindestens 46 Minuten", Pflege per Stoppuhr. Hier wird vor dem Erscheinen des Prüfers vom MDK das Pflegetagebuch zur Pflicht.

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