08. Juli 2007
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Versicherungen -
Finanzen
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Zweiundsiebzig Prozent mehr Meldungen
von Verdachtsfällen zur Geldwäsche bei Banken. So meldet heute die FTD (FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND) dass die KPMG (Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) dazu insgesamt 224 Banken in 55 Ländern befragt hat. Demzufolge haben 72 Prozent der Geldinstitute in den letzten drei Jahren mehr Verdachtsfälle gemeldet. Bei Zweiundvierzig Prozent der Banken sind die Verdachtsfälle sogar erheblich gestiegen.
Die Banken müssen sich weltweit
mehr mit dem Thema Geldwäsche befassen. Allerdings ist die länderübergreifende Kontrolle des Geld- und Überweisungsverkehrs immer noch das größte Problem. Siehe auch: Betriebsprüfungen 2007/2008
Experten schätzen, das mehr als eine Billion US Dollar
durch Drogendealer, Waffenhändler und anderen Kriminellen gewaschen wird.
Die Ausgaben der Banken, um geeignete Kontrollinstanzen und Kontrollmaßnahmen gegen die Geldwäsche einzusetzen, forderte Mehrausgaben in Höhe von 58 Prozent. In den kommenden Jahren werden sich die Ausgaben der Banken nochmal um ca. 34 Prozent erhöhen.
Die Ausgaben sollen vor allen Dingen zur Mitarbeiterschulung
und zur Überwachung des gesamten Zahlungsverkehrs eingesetzt werden.
Allerdings sieht sich nur jedes vierte Bankhaus in der Lage die Transaktionen und Konten eines einzelnen Kunden grenzüberschreitend zu kontrollieren und zu überwachen.
Um die Finanzsysteme vor diesem Missbrauch
zu schützen und so die Transaktionen der Geldwäsche zur Terrorismus-Finanzierung zu verhindern, soll den Angaben zufolge, die dritte EU-Geldwäsche-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden. Die Umsetzung zu den Richtlinien des Geldwäschegesetze sollen bis Dezember diesen Jahres erfolgen. Quelle: FTD
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