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ehrenamtlich tätig, Risiko erheblich

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Haftpflichtversicherung und Unfallversicherung

ein MUSS das soziale Wirken in ehrenamtlichen Tätigkeiten nimmt mehr und mehr zu. Einerseits gewollt und zu begrüßen, andererseits eine nicht zu unterschätzende Haftungsfrage.

Generell sollte sich jeder, der ehrenamtlich tätig ist beim Träger der Einrichtung oder des Vereins erkundigen wie es um die Haftungsansprüche von Dritten bestellt ist. Im Zweifelsfall haftet immer der Schadenverursacher, also der in dem Fall ehrenamtlich Tätige. Denn eine Unfallversicherung und eine Haftpflichtversicherung für den ehrenamtlich Tätigen besteht nicht in jedem Fall.

So zeigte vor kurzem ein Beispiel, in der ein ehrenamtlich Tätiger ein Brückengeländer kontrolliert hatte und es wenig später zu einem Unfall kam, das der " Kontrolleur " dafür haftbar gemacht wurde.

Gleiches gilt für die Unfallversicherung, fragen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Träger für den sie ehrenamtlich tätig sind nach.

Verbesserter Unfallschutz bei bürgerschaftlichem Engagement

- Kabinett beschließt Gesetzentwurf

Die Bundesregierung hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Unfallversicherung rechtlichen Schutzes der bürgerschaftlich Engagierten beschlossen. Ziel ist es, mehr ehrenamtlich Engagierte als bisher in den Schutz der Unfallversicherung einzubeziehen. Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: " Freiwilliges bürgerschaftliches Engagement wird immer wichtiger - ob in der Kirchengemeinde, im Wohlfahrtsverband, im Sportverein, in der Gemeinde oder einer Bürgerinitiative. Davon lebt eine Bürgergesellschaft. Die Bundesregierung will die Bürgergesellschaft und Gemeinsinn stärken. Deswegen ist ein verbesserter Unfallschutz bei ehrenamtlichem Engagement unser Ziel. Mehr als zwei Millionen bürgerschaftlich Engagierte können von der Neuregelung profitieren ".

Mit dem Gesetzentwurf entspricht die Bundesregierung

einer Handlungsempfehlung der vom Deutschen Bundestag eingesetzten Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements". Diese hatte eine schrittweise Ausweitung der gesetzlichen Unfallversicherung auf weitere Felder bürgerschaftlichen Engagements empfohlen, in denen eine besondere staatliche Verantwortung für Ursachen und Folgen von Gesundheitsschäden besteht.