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Das Internet löst die Zeitung bei der Job-Suche ab?

Stellenanzeigen in Tageszeitungen waren und sind immer noch für die meisten großen Unternehmen eine der wichtigsten Quellen bei der Suche nach seriösen Talenten für freie Stellen. Aber was wird in der Zukunft sein, fragt das Magazin Trendletter nicht ohne Sorge?

Denn: Viele, selbst akademisch ausgebildete junge Menschen

lesen mittlerweile keine Zeitung mehr. Wo trifft man nun diese hoffnungsvollen Nachwuchskräfte? Der Trendletter glaubt den Platz zu kennen. Seine Prognose: Neue sozialen Netze im digitalen Raum werden die traditionellen Rekrutierungsverfahren ablösen?

Eine Reihe solcher Netzwerke gibt es bereits:

MySpace zum Beispiel, das nach eigenen Angaben weltweit weit mehr als 100 Mio. Nutzer hat. Ursprünglich war der virtuelle Stellenmarkt für Selbstdarsteller in erster Linie für Künstler gedacht. Man zeigte dort, wer man ist, was man will und was man kann. Das heißt: Die Nutzer schaffen auf solchen sozialen Plattformen für ihre Person ein Profil (Homepage mit Bild und Vorlieben, Talenten), das dazu dient mit anderen Nutzern in sozialen Kontakt zu treten.

Auf dem globalen Markt steht MySpace - dem Trendletter zur Folge - auf Platz 7 der meistbesuchten Angebote im Netz. Mittlerweile hat der australische Medienmodul Rupert Murdoch die Plattform gekauft und versucht, sie professionell weiter zu entwickeln.

Allerdings, wie so oft: Es tummelt sich

viel Gelichter auf der offenen Plattform:

Pädophile, sonstige Abnorme, Verklemmte, Spanner aber auch professionelle Damen und Herren des einschlägigen Gewerbes mit meist nur dürftig verhüllter Darstellung ihrer Talente.

Zudem besteht bei Nutzern der fahle Beigeschmack, dass seine ergebenen Daten haste-nicht-gesehen bei Daten-Händlern landen.

Eine andere Form von sozialem Netzwerk

ist der in Deutschland

gegründete Open Business Club (OpenBC) mit nach eigenen Angaben 1,5 Millionen Nutzern in 200 Ländern. Man sucht und wirbt dort für Jobs und Produkte im Beispiel auf der deutschen Plattform aktuell unter anderem mit der Glücksbotschaft an alle Pubertierenden: Akne ist heilbar auch ohne Chemie . Kritiker bemängeln, dass die Nutzer solcher Plattformen ihre Daten ungeschützt der Öffentlichkeit preisgeben würden und es über die Eingabe in Suchmaschinen weltweit zu inflationären Kontakten kämen, die sich damit selbst entwerten würden. Es gibt weitere Netze dieser Art. In den USA ist beispielsweise auch Facebook sehr populär eine Plattform, über die Studenten ihren sozialen Verkehr abwickeln.

Wie dem auch sei: Das Prinzip

der sozialen Netze ist als Weiterentwicklung

des klassischen Stellenmarktes aus der Sicht verschiedener Fachleuten durchaus interessant. Seine Funktionsweise: Man wird nicht gesucht, sondern empfiehlt sich ständig Selbst wenn man im Augenblick gar keinen neuen Job sucht. Reale Engagement kommen dadurch zustanden dass man weiterempfohlen wird nach dem Muster: Ich kenne jemanden, der jemanden kennt

Personalscouts und große Firmen

wie Microsoft würden solche sozialen Netze bereits nutzen, schreibt der Trendletter. Auch bekannte Online-Stellebörsen wie Jobster, HZ3 und Jobthread seien auf neue Masche umgeschwenkt. Ihre früher nur datenbankartigen Stellenmärkte würden abgelöst durch einen neuartigen Typ nach dem Prinzip der sozialen Netze: persönliche Mitgliedschaft, verknüpfen mit anderen Namen und interessant machen durch Profile.

Weitere wichtige News über die sozialen Netzwerke und weitere neue Trends in der Wirtschaft finden Sie ständige im Magazin "Trendletter". Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Jobsuche:

Entschlüsseln Sie englischsprachige Stellenangebote

Sie möchten gerne im Ausland arbeiten? Für Sie würde beispielsweise Großbritannien, Irland oder auch die USA in Frage kommen? Dann müssen Sie lernen, englischsprachige Stellenangebote richtig zu lesen. Denn hier gelten andere Regeln als in Deutschland. Hier sind 6 Tipps, wie Sie englischsprachige Stellenangebote entschlüsseln.

1. Das Gehalt wird als Jahresgehalt angegeben

Es steht meist am Anfang der Stellenanzeige. Bedenken Sie, dass Zusatzleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld in diesen Ländern völlig unbekannt sind.

2. Verhandeln ist tabu

Anders als in Deutschland wird im angelsächsischen Raum nicht über die Höhe des Gehalts verhandelt. Wer dies dennoch tut, manövriert sich ins Aus. Ist das Gehalt in seltenen Fällen verhandelbar, steht neben dem Gehalt was negotiable (deutsch: verhandelbar) bedeutet.

3. Job-Beschreibung genau lesen

Die Job-Titel in englischsprachigen Stellenanzeigen versprechen meist viel. Schauen Sie sich daher das Anforderungsprofil genau an. Was wird vom Bewerber verlangt? Überprüfen Sie, ob Sie für die Position über- oder unterqualifiziert sind.

4. Nachfragen erlaubt

 

Rufen Sie beim Stellenanbieter an und fragen Sie nach. So zeigen Sie Interesse, was in angelsächsischen Unternehmen begrüßt wird.

5. Keine Fotos in die USA

Bewerbungsfotos sind in den USA nicht erwünscht, weil sie ein Mittel zur Diskriminierung darstellen könnten, ebenso wie persönliche Angaben zu Familie und Alter.

6. Referenzen erwünscht

 

In allen englischsprachigen Ländern sind Referenzen von früheren Arbeitgebern gern gesehen.

Mehr zum Thema Jobsuche im Ausland und zu englischsprachigen Stellenanzeigen finden Sie im aktuellen Magazin des "Praxishandbuch leiten führen motivieren". 

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de" 

Anmerkung:

Aber, die sogenannten Business - Portale bergen eben auch Ihre Gefahren. Adressen - Sammler tun sich hier besonders hervor. Versicherungen und Finanzdienste suchen fortwähren neue potentielle Kunden. Diese " Versicherungsadressen werden teuer verkauft, oft ohne wissen des Namensträgers, der sich unter ganz anderem Ansinnen im Portal eingetragen hat. Versicherungsadressen werden eben sooft in diesen Portalen zum Verkauf bzw. zum kaufen angeboten. Gerade Adressen für den Verkauf von Versicherungen und Finanzdienste sind sehr beliebt. Zweifelhaft, wo diese Adressen her kommen. Jeder Versicherungsmakler und Adressen - Käufer sollte sich aber über die Herkunft der gekauften Adressen kundig machen. Der Datenschutz versteht hier keinen Spaß wenn sie an den Falschen " Versicherungs - Kunden " geraten. Telefonwerbung ist verboten. Versicherungs - Vermittler sollten besonders vorsichtig mit solchen Telefon - Aktionen sein.

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