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Gesundheitsreform, Gesundheitsfonds

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Was hat es gebracht?

steigende Kosten steigende Beiträge, kein (Beitrags)wettbewerb, nein, die ganze Gesundheitsreform ist nichts worauf Frau Ulla Schmidt stolz sein könnte. Steigende Kassenbeiträge, erhöhte Zuzahlungen, der quartalmäßige "Eintrittspreis" in die Arztpraxis und auch die Rückkehrwilligkeit der nicht kranken-versicherten Menschen in die Krankenversicherung ist ein Flop. So sollen die Krankenversicherungsbeiträge in den nächsten Jahren auf ca. 22 Prozent steigen. Siehe auch: Erste GKV schließt Wahltarife

Nicht etwa weil die Menschen sich nicht Kranken versichern möchten

sondern weil sie die Beiträge nicht bezahlen können. Dabei ist es egal, ob in der gesetzlichen Krankenkasse oder in den privaten Krankenversicherungen. In Deutschland sind nach Schätzungen ca. 200.000 bis 300.00 Menschen ohne Krankenversicherung, manche Statistiken sprechen sogar von 400.000. Die Dunkelziffer ?

Mit Einführung des Gesundheitsfonds fällt der Wettbewerb

Gleiche, einheitliche Beiträge bei allen gesetzlichen Krankenkassen. So Frau Schmidt sieht also freier Wettbewerb und Marktwirtschaft aus. Es ist ein Drama, aber sicherlich nicht der große Wurf zur Gesundheitsreform.

Weitere Beitragserhöhungen droht den Versicherten

in den gesetzlichen Krankenversicherungen. Obwohl die Konjunktur gut ist und sie Einnahmen weit höher als gedacht sind, ist mit Beitragssenkungen nicht zu rechen. Der derzeitige Beitragssatz hat ein Rekordhoch erreicht. 14, 8 Prozent vom Bruttolohn, darin sind die 0, 9 Prozent Sonderbeitrag die der Arbeitnehmer alleine zu tragen hat, schon eingerechnet.

mit Start des Gesundheitsfonds 2009

ist auch keine Besserung in Sicht. Schlimmer noch, mit dem Gesundheitsfonds wir mit höheren Beitragssätzen gerechnet. Die Begründung sieht so aus; durch den dann gleichen Beitragssatz aller gesetzlichen Krankenkassen verschwinden, die noch heute vorhandenen Unterschiede, zwischen den Ersatz - Krankenkassen, Orts - Krankenkassen und Innungskrankenkassen. Wer versteht das als Begründung ?

Eine Frage sei an dieser Stelle erlaubt:

Warum leisten sich die Ortskrankenkassen (AOKen) 16 LandesAOKen (2007)? natürlich mit Vorständen und allem was so dazu gehört. Das kostet Versichertengelder

Wenn ab 2009 alle gesetzlichen Krankenkassen

gleiche Beiträge bieten, so wird es für den Versicherten keinen Grund des Wechsels seiner Krankenversicherung mehr geben.

Die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung sind zu ca. 95 / 98 Prozent festgeschrieben. Wenn dann der Beitragssatz einheitlich für alle Kassen ist, bleibt nur noch der Name der Krankenkasse aus Prestige - Gründen übrig, warum der Kunde seine Krankenkasse verlassen möchte.

Also Frau Schmidt, was war das jetzt mit stabilen Beiträgen

in der Zukunft und sicheren Sozialsystemen? Es scheint die Reformwut und der Reformeifer hat das ganze Reformwerk nur noch unzuverlässiger und weniger berechenbar gemacht. Kollaps Pflegeversicherung ...

Wir werden weiter berichten. Siehe auch: Das neue Gesundheitsportal, Dübbert und Partner DAS Netzwerk für Versicherungsmakler und Finanzdienstleister