Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Klima und Elementarschaden

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

Bewertung:  / 0
SchwachSuper 

DAS Netzwerk Dübbert & Partner, Kontaktformular,

Wetter und die Auswirkungen

Das Wetter war schon immer "unberechenbar". Zu allen Zeiten hat es diese Wetter - Extreme gegeben. Die Klimadebatte ist sicherlich eine gute Gelegenheit sich mit der Wetter - Chronik näher zu beschäftigen. Für die Elementarschäden gibt es die Elementarschaden Versicherung. Jeder Hauseigentümer sollte die Elementarschadenversicherung mit einschleißen. Eine Elementarschaden Versicheurng deckt zum Beispiel die Schäden von Grundwasser, Hochwasser, Witterungsniederschägen, etc. Der Versicherungsmakler berät sie zu allen Fragen ihrer Versicherungen.

927 / 928 Äußerst strenger Winter

Äußerst strenger Winter; die ganze Themse 3 Monate lang gefroren.

999 / 1000 Sehr trockener Sommer

zwei unerhört heiße und dürre Sommer lassen alle Bäche und Flüsse schrumpfen.

1076 / 1077 Äußerst strenger Winter

Äußerst strenger Winter (der Canossa-Winter) in ganz Europa von Ende Oktober bis 15.April; die Flüsse vom 26.November bis Mitte März gefroren.

1186 milder Winter und guter Wein

"Ein wunderliches Jahr" Ein sehr gelinder Winter, und im Januar des folgenden Jahres 1186 fingen die Bäume zu blühen an. Die Hühner und Waldvögel legten Eier und brüteten Sie im Februar aus. Im Mai schnitt man das Getreide und Anfang August wurden die Trauben in den Weinbergen reif, so dass man die Weinlese begann. Es ist sehr viel und guter Most gewachsen.

1323 sehr strenger Winter, Ostsee gefroren von Rügen bis Dänemark

1323 herrschte an der Ostsee ein so starker Winter, dass die See zwischen Dänemark und Rügen mit starkem Eise belegt war. Die Leute gingen die Strecke von 8 Meilen von Rügen nach Dänemark hinüber und umgekehrt, Hütten waren auf dem Eise errichtet, in denen man Lebensmittel und Getränke kaufen konnte. Zehn Wochen hat diese Passage benutzt werden können.

1356 Weihnachten blühen die Blumen

Das Jahr beginnt trocken ohne Schnee. An Ostern und Pfingsten kommt großer Schnee und es wird ein kalter Herbst, aber warmer Winter. An Weihnachten blühen die Blumen und die Bäume bekommen Knospen. Kurz vor Jahresende kommt ein schweres Erdbeben in der Schweiz. 24 Schlösser werden total zerstört.

1384 Ende August starker Frost bis zum Winter

Der Roggen hat am 23.April schon Ähren und wird im Juni geerntet. Gegen Ende August kommt ein starker Frost bis Ende des Jahres. Am 20.Dezember ein großes Erdbeben in ganz Deutschland.

1420 Rosen blühen

"1420 blühten am 7. April die Rosen; Kirschen und Erdbeeren waren zu pflücken; im Juni waren Trauben und Pfirsiche reif. Am 8. Juni war ein Reif und Schnee, davon aber wenig Schaden."

1423 harter Winter

1423 war ein überaus harter Winter. Man konnte von Lübeck nach Danzig und von Mecklenburg nach Dänemark gar sicher über Eis reisen.

1492 strenger Winter

Anno 1492 wurde die neue Welt, so man America nennet, mit Schiffart durch Christopher Columbus einen Genueser entdecket. Es war ein strenger Winter, wodurch die Elbe sowohl als andere Ströme und Seen stark mit Eys beleget würde. Es fiel zugleich Theurung ein, daß viele Leute vor Kälte und Hunger sterben mussten.

1572/1573 Sehr kalter Winter

Extrem kalter Winter: der Bodensee ist für 60 Tage bis zum 1.April vollständig zugefroren.

1590 Trockenheit

1590 war eine sehr große Kälte bis in die Marter Woche, darauf plötzliche Hitze, die Weida trocknete ganz aus, alle Gartengewächse verdorrten, die Windmühlen haben 16 Wochen herum gestanden, mehrere Wälder entzündeten sich und brannten ganz aus.

1656/1657 Ost See zu gefroren

Zwischen 1657 und 1658 war der so bekante harte Winter, daß ein groß Theil der Ost See als auch der Sund und Belt war zu gefrohren, daß in 2.Febr. der König von Schweden mit seiner Armee über die beide Belte marschirte und auf Seeland anlangte.

1681/81 Kälte bis zum 1. Mai

Im Winter 1680 / 81 herrschte derartige Kälte, dass man 14 Wochen lang mit Karren auf der Saale fahren konnte. Das Eis soll über eine Elle dick gewesen sein. Die Kälte hielt bis zum 1.Mai 1681 an und kostete vielen Jenaern das Leben. Es herrschte großer Mangel an Feuerholz.

1709 Adria friert im Januar zu

Der kälteste Januar, sogar in ganz Europa, war im Jahre 1709. Damals fror sogar die Adria zu.

1844/1845 Winter bis April

Der Winter begann mit dem 1.November und dauerte bis Anfang April. Bei Blankenese und Schulau wurde dann die Eisdecke mit Pulver gesprengt so daß am 3.April die ersten von den 260 Seeschiffen, welche in Cuxhaven teils ganz überwintert, teils, dort in den letzten Monaten angekommen, auf freies Fahrwasser gewartet hatten, in dem Hamburger Hafen ankamen-, große Überschwemmungen an der Ober- und Unterelbe, bei Bremen, Oldenburg, Frankfurt Köln etc. waren die Folge davon.

Am ersten Osterfeiertag kam noch ein Wagen mit 45 Zentner Waren beim Hopte über die Elbe; am 12.März fuhr noch ein mit 25 Zentner beladener Wagen aber die Merwe in Holland. Das Eis war durchschnittlich 5 Fuß dick. Nach Baden kamen Wölfe aus dem Elsaß über den zugefrorenen Rhein. Die Fabriken im Haag standen aus Mangel an Wasser still. Am 9.März wurde auf dem Main ein Scheibenschießen veranstaltet.

1861 Januar, Eishochwasser des Rheins

"... Im Jahre 1861 wurde die hiesige Gemeinde von einer großen Wasserflut und einem fürchterlichen Eisgang heimgesucht. Der Rhein war infolge der Kälte zugefroren. Ende Januar trat Tauwetter ein. Die gewaltige Eisdecke im neuen Rhein setzte sich in Bewegung und alle Bewohner unserer kleinen Gemeinde sahen mit Angst und steigender Besorgnis den kommenden Dingen entgegen... Gegen Abend kam das Treibeis des Oberrheins und staute sich unterhalb Emmerich. Binnen weniger Minuten wuchs das Wasser oberhalb der Stauung riesig. Schnell war die Gegend zwischen den Dämmen unter Wasser gesetzt...

Die Menschen mußten ihre Zuflucht auf den Söllern nehmen. Vorher mußten sie im kalten Eiswasser waten, um das Vieh in den Ställen zu retten. Schweine wurden auf die Böden transportiert... Möbel, Kleidung und Bettzeug mußte in die Höhe geschafft werden. ... Durch das hohe Wasser lösten sich die ungeheuren Eisblöcke im alten Rhein und trieben auf die Häuser zu. Binnen weniger Minuten wurden von ihnen mehrere Häuser zertrümmert, so: Siebers, Koopmanns, Küppers, Pelzer auf der Ward und Lodewik. Letztere lagen im Schlaf, Nachbarn mochten dies ahnen. Mit edler Aufopferung arbeiteten sie sich zu den Bedrohten mit ihrem Kahn, trotz Wogen und Eisschollen - und das in der Nacht! Kaum sind die Lodwiks mit einigen wenigen Utensilien in den rettenden Kahn gelangt, da bohrt eine mächtige Eisscholle das Haus in den Grund. Nicht so schnell konnte die unglückliche Familie Küppers gerettet werden.

Sie wohnte ziemlich isoliert... die Eisschollen wehrten auch den Mutigsten und Kundigsten. Auf dem Söller ihre Zuflucht nehmend, erklommen sie Balken und Schornstein und lassen ihr herzzerreißendes Hilfegeschrei weithin durch die Nacht gellen... Unter größter Gefahr arbeiten sich einige Mutige durch die Eisschollen zu den Armen. Aber erst gegen Morgen gelingt dieses halsbrecherische Wagestück. Brausendes "Hurra" und "Bravo" erscholl vom Biener Damme aus der großen Masse der Zuschauer, die sich dort versammelt hatten, als die Rettung gelungen war. Es war eine Schreckensnacht. Das Angstgeschrei der Bewohner, das Gebrüll des Viehes, das Notläuten von den Türmen der Gemeinde Bienen, Grieth und anderer, das Tosen des Wassers und das Rumoren der Eisschollen, alles dieses schallte schaurig weithin durch die infernalische Nacht".

1891 Rhein friert zu

"Wie der Winter den Rhein bezwingt. Eisbrücken über den Rhein! Es klingt wie ein Märchen, und doch brauchst du nicht zu zweifeln an dieser gewaltigen Naturerscheinung. Noch nicht sehr lange ist es her, da gelang es dem rauhen Gesellen mit dem glitzernd weißen Gewande in drei Jahren zweimal. den Rhein trotz seiner Größe und Stärke in Fesseln zu legen. Wie ein kluger und geschickter Baumeister ging der Winter zu Werke. An der Oberfläche des Stromes das Wasser gefrieren zu lassen, war unmöglich.

Deshalb baute er die Brücke aus Grundeis auf. Dieses bildete er auf dem Boden des Flußbettes, wo die Strömung am schwächsten ist und die Eisnadeln sich an feste Körper ansetzen können. Dichter und dichter wurde der Rhein mit Schollen bedeckt, krachend schoben sie sich ineinander und aufeinander, bis am 11.Januar 1891 die schwerfällige Masse unterhalb Homberg zum Stehen kam, eingeklemmt zwischen den beiden Ufern. Eine Bauzeit von 7 Wochen war zur Errichtung der Brücke erforderlich gewesen. Während dieser Zeit hatte die Kälte oft einen sehr hohen Grad erreicht. 14 Tage lang blieb das Wunderwerk bestehen, dann wurde es von der Natur selbst wieder zerstört."

1893 Rhein zugefroren

"Zum zweiten Male setzte sich das Stromeis am 18.Januar 1893 fest, wiederum nach langer und strenger Kälte. Diesmal trat aber schon nach wenigen Tagen Tauwetter ein. Glücklicherweise ging das Eis in beiden Jahren schnell und ruhig ab. In früheren Zeiten richtete der Eisgang mehrfach großes Unheil an, zuletzt im Jahre 1855. Wasser und Eisblöcke stürzten mit wilder Kraft über die Ufer und brachten den Bewohnern Tod und Verderben.

Kaum war das Eis zum Stehen gekommen, da versuchten auch schon waghalsige Burschen den Übergang, aber sie mussten ihren Vorwitz mit großem Schrecken büßen, denn die Schollen wurden noch mehrmals weiter geschoben, ehe sie eine unverrückbare feste Brücke bildeten.

Nachher wurden Wege durch die wüsten Eismassen gebahnt, und man konnte sicher und bequem von einem Ufer zum andern marschieren. Das seltene Ereignis zog täglich Tausende von Menschen herbei. Die Eisenbahn mußte Sonderzüge einlegen. Es war aber auch ein unvergesslicher Anblick, der hier von der Natur geboten wurde. besonders wenn das weite, wildgezackte Eisfeld von den goldenen Strahlen der Abendsonne beleuchtet wurde. Auch das bunte Leben und Treiben auf dem Eise hatte einen eigentümlichen Reiz.

Es wurden Buden aufgeschlagen und Schankstätten errichtet. An mehreren Tagen befanden sich Musikanten auf dem Eise, die fröhliche Weisen spielten. Man sang Rheinlieder und drehte sich im Tanze. Manche ließen sich auf den Schollen photographieren, und abends wurden Fackelzüge veranstaltet. An einem Sonntage gingen 30 000 Menschen über den Rhein. Wer dabei war, hatte ein denkwürdiges Erlebnis.

1932 Schneereicher Winter im bayrischen Wald

Langandauernder und schneereicher Winter, wie ihn selbst die ältesten Leute nicht wissen. Der Schnee war zwei Meter tief. Erst Ende Mai war der letzte Schnee verschwunden.

1943 Hitzewelle Eine neue Hitzewelle

lässt das Thermometer der astronomisch-meteorologischen Anstalt auf St. Margarethen am 18.8. auf 37,5°, am 19.8. auf 38,4°, am 20.8. auf 37,5° und am 21.8. sogar auf 38,7° ansteigen. Eine solch hohe Temperatur ist seit dem Bestehen des Observatoriums noch nie abgelesen worden.

1986 größte Tages-Neuschneemenge

im Dezember wird die größte Tages-Neuschneemenge gemessen und zwar 170 cm in Osttirol

1988 Längste Trockenperiode

Die längste Trockenperiode erlebt Lugano, wo vom 6.12.88 an während 77 Tagen kein Niederschlag fällt.
Quelle: www.wetterzentrale.de

Fragen sie den Versicherungsmakler nach der Elementarschaden Versicherung

DAS Netzwerk Dübbert & Partner, Kontaktformular,