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Frist zur Rückkehr in die KV läuft

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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"ein Brennendes Haus erhält keine Feuerversicherung mehr".

- so ein geflügeltes Wort aus der Versicherungsbranche.

Für die Rückkehrer in die private Krankenversicherung bedeutet das, sie müssen bis zum 31.12.2007 ihre Anträge eingereicht haben.

Die Gesundheitsreform will so die ehemaligen Krankenversicherten

wieder in die Krankenversicherung bringen und das trotz Vorerkrankungen und ohne Gesundheitsfragen für die ehemaligen privat Kranken versicherten. Gerade Klein - Selbständige dürften eine Gruppe derer sein, die aus finanziellen Gründen keine Krankenversicherung mehr haben, weil sie die Beiträge nicht mehr bezahlen konnten.

Aber eben nur bis zum 31.12.2007 !! Dann endet diese Frist zur Rückkehr ohne Gesundheitsfragen.

Warum läuft die Rückkehrwilligkeit so schleppend und zögerlich?

maximal 505, 88 Euro pro Monat sowohl als Beitrag in der gesetzlichen Krankenkasse als auch in der privaten Krankenversicherung sind aber für viele gar nicht zu erbringen. Dieser Beitrag stellt für viele Menschen schon das gesamte Monatseinkommen dar. Wie soll da noch der Krankenversicherungsbeitrag gezahlt werden ? Rückkehrwillige gibt es sicherlich genug, keiner läuft gerne ohne Krankenversicherung rum. Der Wille zur Rückkehr in die KV ist eben mit einem Beitrag gekoppelt und den können viele nicht erbringen.

So rechnete Ulla Schmidt mit 300.000 bis 400.000 Rückkehrwilligen

in die Krankenversicherungen. 1.800 Anträge, bundesweit, für die private Krankenversicherung und nicht mal 10.000 für die gesetzlichen Krankenkassen liegen vor. Die Schätzungen der Größe derer die keine Krankenversicherung haben laufen auseinander. Zumal wohl keiner die Dunkelziffer wirklich kennt.

Betrachtet man die ebenfalls nicht bekannten Zahlen derer Menschen

die auch nicht polizeilich gemeldet sind, dürfte die Zahl derer die ohne Krankenversicherung sind wesentlich größer sein als die genannten 300 bis 400 tausend. Ein weiteres Argument könnte sein, dass man sich einfach die Versicherungskarte vom " Nachbarn " leiht. Stimmen Alter ( annähernd ) und Geschlecht überein, kommt es selten raus ob der " Karteninhaber " auch wirklich der Versicherte ist. Seit Jahren ist bekannt, dass ein schwunghafter Handel mit Versicherungskarten von AOK und Co. betrieben wird. Darüber nachgedacht, - ist die eigene Krankenversicherung fast überflüssig.

Sicherlich wäre es eine feine Sache, mit Vorerkrankungen,

zurück in die private Krankenversicherung, in die gesetzliche Krankenkasse sowieso. Wenn da mal nicht der Beitrag von ca. 500 Euro wäre. Hier muss man schon mal Fragen " woher nehmen und nicht stehlen ". Sicherlich weiß man noch nicht wie der Rest des Jahres die Rückkehrwilligen doch noch dazu bewegt sich wieder in eine Krankenversicherung zu begeben. Aber auch hier gilt; ohne Moos nichts los.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt

hat bei der ganzen heißen und heftigen Debatte vergessen den Menschen die finanziellen Mittel zu liefern. Bloße Gesetzesverordnung und Wunschdenken hilft eben nicht weiter. So dürften gerade viele Selbständige ohne Krankenversicherung sein. Leben doch ein Teil der Klein - Selbständigen schon am Existenzminimum. An Versicherungen wird erfahrungsgemäß zuerst gespart.

Mit anderen Worten, die Chance, die die Gesundheitsreform bietet

findet keine Resonanz oder kann auf Grund der finanziellen Situation des Einzelnen keine Resonanz finden.

Hilfe kann allerdings die Bundesagentur für Arbeit bringen. Zuschüsse werden unter bestimmten Voraussetzungen gewährt. Sie sollten sich auf jeden Fall kundig machen.

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