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Wirtschaftsaufschwung, Bevölkerung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Wie auch die breite Mehrheit der Deutschen von der positiven

wirtschaftlichen Entwicklung profitieren kann, hat der Wirtschaftsweise Professor Bert Rürup in einem Interview erklärt.

Gewinner des wirtschaftlichen Aufschwungs

sind bislang in erster Linie der Fiskus und die Vermögensbesitzer, erklärt Professor Bert Rürup, der Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, in einem Zeitungsinterview.

Bei den Arbeitnehmern ist der Aufschwung dagegen noch nicht richtig angekommen. Sie profitieren davon nur insoweit, als die Arbeitslosigkeit geringer und die Arbeitsplätze sicherer geworden seien.

Senkung der Einkommensteuer bringt wenig

Von einer Senkung der Einkommensteuer erwartet Rürup nicht die von Bundeskanzlerin Angela Merkel versprochene Teilhabe am Aufschwung der breiten Bevölkerungsmehrheit.

Denn viele Arbeitnehmer, "namentlich, wenn sie Kinder haben" würden kaum mehr von der Einkommensteuer belastet.

Geringere Sozialabgaben machen mehr Sinn

Von einer Reduzierung der Sozialabgaben verspricht sich der Wirtschaftsweise dagegen mehr.

Denn alle Arbeitnehmerentgelte seien mit etwa 40 Prozent Sozialabgaben belastet. Das sei auch aus Beschäftigungsgründen sinnvoll.

Steuerfinanzierung der Kinderversicherung

Verbunden mit Kritik an der Gesundheitsreform Rürup plädiert für ein Pauschalprämienmodell empfiehlt er die Finanzierung der Krankenversicherung aller Kinder generell aus Steuermitteln.

Die geplante schrittweise Erhöhung des Staatszuschusses ab 2009 bis auf 14 Milliarden Euro im Jahr 2015 hält er daher für richtig. Er fragt jedoch, wie diese Summe finanziert werden soll.

Rente mit 67 nicht verwässern

Eine Senkung des Rentenversicherungsbeitrags erwartet er frühestens zum Jahr 2011. Die Gesetzliche Rentenversicherung sei derzeit der einzige halbwegs sauber finanzierte Zweig der Sozialversicherung.

Vor diesem Hintergrund bezeichnet er es als fatal, die gerade beschlossene Rente mit 67 wieder aufzuweichen. Er hält es für kontraproduktiv, sich über die bereits beschlossenen Ausnahmen hinaus auf weitere Sonderregelungen festzulegen. (verpd)

Anmerkung von Dübbert & Partner

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wie sagt Herr Rürup: "der halbwegs sauber finanzierte Zweig der Sozial- Gesetzgebung ist die Rentenversicherung". Das hilft aber auch nicht wirklich weiter, wenn die Möglichkeit der Altersvorsorge aus finanziellen Gründen den besser Verdienenden vorbehalten bleibt. Bleibt abzuwarten, ob der Rat des Wirtschaftweisen Bert Rürup bei den Verantwortlichen ankommt.

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