17. September 2007
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Versicherungen -
Finanzen
Jeder Haushalt in Deutschland verfügt nach einer Studie
derzeit über ein Gesamtvermögen von rund 125.200 Euro pro Kopf. Welche Anlageformen die Bevölkerung am besten findet. Siehe auch: Abzocke Senioren
Innerhalb von zehn Jahren haben die deutschen Haushalte
ihr Gesamtvermögen um 25 Prozent auf rund 125.200 Euro pro Kopf steigern können. Eine konservative Anlagestrategie geht aber zu Lasten einer möglichen höheren Rendite, wie der Vermögensreport eines großen deutschen Finanzdienstleisters festgestellt hat.
Die Vermögensstruktur in Deutschland hat sich nach den Untersuchungen in den vergangenen Jahren von Immobilien - hin zu Geldvermögen entwickelt.
Nach Berechnungen des Bundesverbands deutscher Banken e.V. summierte sich das Vermögen der privaten Haushalte auf mehr als neun Billionen Euro. Abzüglich der Schulden in Höhe von 1,6 Billionen Euro zumeist Wohnungsbaukredite bleibt danach ein Nettovermögen von etwa 7,7 Billionen Euro.
Kapitalmarkt - und Versicherungsprodukte gewinnen
Im Zuge des langfristigen Vermögensaufbaus fanden der Untersuchung zufolge deutliche strukturelle Verschiebungen im Anlageverhalten statt. Insbesondere seien Anlagen bei Banken hinter dem durchschnittlichen Wachstum zurückgeblieben, und diese hätten Anteile zugunsten von Kapitalmarkt- und Versicherungsprodukten verloren, resümieren die Autoren der Studie.
Um den kontinuierlichen Rückzug der öffentlichen Unterstützungssysteme aufzufangen, seien deshalb nicht nur verstärkte Sparanstrengungen notwendig, sondern auch die Optimierung des Portfolios zur Erzielung von höheren Renditen.
Deutlich höherer Versicherungsanteil
Die Versicherungswirtschaft profitiert nach wie vor davon, dass immer mehr Bundesbürger für ihre Altersvorsorge Geld zurücklegen, hieß es in dem Report weiter.
Die Bankeinlagen, die 1970 noch 60 Prozent des Geldvermögens ausmachten, kommen heute noch auf etwa 34 Prozent. Dagegen konnten Versicherungen ihren Anteil auf 26 (1970: waren es 14) Prozent ausweiten. Auch Kapitalmarktprodukte werden häufiger gewählt als noch vor 37 Jahren. (verpd) Siehe auch: Abzocke Senioren
Anmerkung von Dübbert und Partner
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