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Leichtsinn, kein Freibrief

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Wie viel Leichtsinn ist erlaubt?

Manche Auto-, Hausrat- oder Wohngebäude-Versicherungen sind großzügiger als andere ein zweischneidiges Schwert. Anm.: von D&P, Bevor Sie nicht wissen was Sie da an Versicherungen abschließen und unterschreiben, lassen Sie sich von uns, Ihrem unabhängigen Versicherungsmakler beraten.

Langsam aber sicher nimmt das Angebot

an Versicherungspolicen zu, die auch bei grober Fahrlässigkeit des Kunden zahlen.

Branchenüblich war bisher, dass die Versicherten

stets leer ausgingen, wenn ein Schadenfall von ihnen selbst grob fahrlässig ausgelöst wurde. Grob fahrlässig handelt jemand, der die erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt. Vorsicht: Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt

Typische Ablehnungen wegen Nichtbeachten

der Sorgfaltspflichten sind zum Beispiel: · Auto fahren unter erheblichem Alkoholeinfluss, · nicht vollständiges Schließen von Fenstern und · Nichtbeheizen von Räumen mit Wasserleitungen bei Frostwetter.

Manche sind großzügiger

Jetzt kommen immer mehr Versicherungsangebote auf den Markt, bei denen ausdrücklich dafür geworben wird, dass auch grob fahrlässig vom Kunden selbst verursachte Schäden beglichen werden. Solche Tarife gibt es bereits in den Sparten Auto-, Hausrat- und Wohngebäude-Versicherungen.

Ein Risiko weniger

Vorteil solcher Policen ist, dass Versicherte, die einmal die notwendige Sorgfalt vergessen, trotzdem versichert sind. Darüber hinaus erspart es Diskussionen oder gar Prozesse mit dem Versicherer um die Frage, ob im konkreten Fall leichte oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

Zweischneidiges Schwert

So angenehm der bessere Versicherungsschutz einerseits ist, hat er auch ungewünschte Nebenwirkungen. Denn schließlich müssen die zusätzlichen Leistungsausgaben in Form von Beiträgen von den Kunden aufgebracht werden. Damit werden die vorsichtigen und umsichtigen Versicherten für die Sorglosen mit zur Kasse gebeten.

Kompromiss durch den Gesetzgeber

Möglicherweise kommt schon bald eine gesetzliche Lösung, die für alle Beteiligten als Kompromiss akzeptabel sein könnte. Denn derzeit wird ein neues Versicherungsvertragsgesetz diskutiert, das dann eine abgestufte Leistung bei Fahrlässigkeit vor sehen könnte.

Dann würde nach Vorbild aus dem Ausland,

zum Beispiel Schweden, die Versicherungsleistung umso mehr gekürzt, je schwerer der Grad der Fahrlässigkeit des Kunden bei der Schadenentstehung war.

Eine Frage der vertraglichen Vereinbarung

Bis es soweit ist, bleibt die Leistung bei grober Fahrlässigkeit eine Frage der vertraglichen Vereinbarung. Hierfür gelten manchmal Höchstentschädigungsgrenzen oder es sind bestimmte Ereignisse wie Alkohol bedingte Unfälle ausgeschlossen. (verpd)

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