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Selbstständige wissen wenig

über geförderte Altersvorsorge. Obwohl fast alle Selbstständigen für ihre Rente eigenverantwortlich sorgen müssen, wissen laut einer aktuellen Studie nur wenige, über die staatlich geförderte Altersvorsorge Bescheid.

Über die Hälfte der beruflich Selbstständigen

weiß nicht, welche Form der Altersvorsorge für sie in Frage kommt. 80 Prozent kennen nicht den Unterschied zwischen der Riester- und der Rürup-Rente. Dies sind die markantesten Ergebnisse einer nach eigenen Angaben repräsentativen Umfrage eines Meinungsforschungsinstitutes im Auftrage eines Finanzdienstleisters.

Großes Rätselraten: Rürup- oder Riester-Rente

60 Prozent konnten keine Aussage darüber treffen, ob die Riester- oder Rürup-Rente für sie sinnvoller sei. Nur 20 Prozent war bekannt, dass die Rurüp-Rente, auch Basis-Rente genannt, für Selbstständige geeignet ist. 16 Prozent hielten eine Riester-Rente eher für geeignet und sechs Prozent glauben, beides sei gleich. Bei den befragten Frauen, die beruflich selbstständig sind, denken sogar rund acht Prozent, das beide Vorsorgeformen gleich gut geeignet seien. "die Ärmsten sind arbeitslos oder selbständig"

Anscheinend ist nur den wenigsten bekannt, dass sich die Riester-Rente

hauptsächlich an Angestellte richtet. Nur bestimmte Selbstständige, die beispielsweise in der Gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind wie Künstler oder Seelotsen, haben bei der Riester-Rente Anspruch auf eine Förderung. Im Gegensatz dazu bietet die Rürup-Rente für die meisten Selbstständigen steuerliche Vorteile.

Die wenigsten wissen also, welche staatlichen Förderungen sie nutzen können, obwohl sie für ihr Alter selbst vorsorgen müssen. 80 Prozent ist unbekannt, in welchem Maße die Beiträge für eine Rürup-Rente steuerlich geltend gemacht werden können. Diese fühlen sich demnach überhaupt nicht oder eher schlecht über die steuerlichen Vorteile informiert. Selbständige und ihre Altersvorsorge, vernachlässigt und oft vergessen.

Informationsdefizite

13 Prozent nehmen an, gut informiert zu sein und acht Prozent wissen definitiv über die Rürup-Rente Bescheid.

56 Prozent geben an, dass diese Form der Altersvorsorge für sie nicht in Frage kommt. Konsequenterweise haben deshalb bisher nur acht Prozent insgesamt und fünf Prozent der Frauen einen Vertrag über eine Rürup-Rente abgeschlossen. 16 Prozent signalisierten immerhin Interesse daran, die staatliche Unterstützung zu nutzen.

Dies ist auch eine Frage des Alters: 35 Prozent der 18- bis 34-Jährigen haben bereits einen Vertrag über eine Rürup-Rente, bei den 45- bis 54-Jährigen sind es 18 Prozent. (verpd)

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Besonders die nicht geklärten Rentenkonten, vielen Selbständigen ist nicht bewusst, dass jeder dritte Rentenbescheid falsch berechnet ist.

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