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kleiner Busen großes Problem

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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der Busen und die Krankenkassen

Erneut musste ein Gericht entscheiden, ob die operative Brustvergrößerung einer Frau von der Krankenkasse zu übernehmen ist.

Lässt eine Patientin durch eine Operation

ihre nach ihrer Ansicht entstellend kleinen Brüste vergrößern, so hat sie in der Regel keinen Anspruch auf Leistungen durch ihre gesetzliche Krankenkasse.

Das hat das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt mit einem erst kürzlich veröffentlichten rechtskräftigen Urteil vom 16. November 2006 entschieden (Az.: L 4 KR 38/04).

Klein und unterschiedlich groß

Die sehr kräftig gebaute Klägerin litt unter einer deutlichen Unterentwicklung ihres Busens. Zu allem Überfluss waren ihre Brüste auch noch unterschiedlich groß.

Nachdem ihr psychischer Leidensdruck immer größer wurde, begab sie sich in Behandlung eines Nervenfacharztes. Dieser riet ihr zu einer operativen Brustvergrößerung. Doch die Krankenkasse der Frau lehnte es ab, die Kosten für den Eingriff zu übernehmen.

Zur Recht, meinten die Richter des Landessozialgerichts und wiesen die Klage der Frau gegen ihre Krankenkasse als unbegründet zurück.

Keine Krankheit

Nach Ansicht des Gerichts müssen Krankenkassen grundsätzlich nur für eine behandlungsbedürftige Krankheit zahlen. Eine solche Krankheit liegt aber nur vor, wenn eine Körperfunktion beeinträchtigt ist, oder wenn eine anatomische Abweichung entstellend wirkt.

Von einer Entstellung ist immer dann auszugehen, wenn sie schon bei einer flüchtigen Begegnung in alltäglichen Situationen auffällt, wie es zum Beispiel bei einer Frau ohne natürliches Kopfhaar der Fall wäre.

Form und Größe des weiblichen Busens sind jedoch außerordentlich vielfältig. Auch wenn die Unterentwicklung der Brüste der Klägerin auffallend ist, so ist sie nach Meinung des Gerichts noch nicht als entstellend zu werten. Hinzu kommt, dass die unterschiedliche Brustgröße auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist.

Psychische Belastung zählt nicht

Auch eine mögliche psychische Belastung der Klägerin rechtfertige keine Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Denn Operationen am gesunden Körper, um psychische Leiden zu beeinflussen, sind keine ärztliche Behandlung im Sinne der gesetzlichen Krankenversicherung so das Gericht.

In ähnlich gelagerten Fällen hatten bereits das Hessische Landessozialgericht sowie das Sozialgericht Koblenz zuungunsten klagender Frauen entschieden. (verpd)

großer Busen, großes Problem

ein übergroßer Busen hat das Problem, dass auch die Gesundheit erheblich in Mitleidenschaft gezogen wird. Sicherlich auch die Psyche, die Bandscheiben, die Wirbelsäule, etc. Brustverkleinerung wird in extrem Fällen auch von den Krankenkassen bezahlt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrer Krankenkasse, Krankenversicherung und lassen Sie sich ausführlich beraten. "Schönheitsoperationen" sind keine Kranken-Versicherungsleistungen.

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