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Ärzte entdecken IGeL

Geschrieben von Bernd Hirmerse am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Vorher sollten Sie Ihre Krankenkasse fragen

Über 1 Milliarde zahlen GKV-Versicherte an IGEL-Leistungen

90 Prozent aller Deutschen sind gesetzlich Kranken versichert. Die Einen freiwillig, die Anderen zwangsweise. Ärzte haben IGeL als Einnahmequelle bei besseres Verdienenden entdeckt. Unser Rat als Versicherungsmakler:

Bevor Sie in die Geldbörse greifen

und eine Leistung selbst bezahlen, fragen Sie Ihre Krankenkasse ob diese Leistungen von der Krankenkasse bezahlt werden. Logischerweise gibt es Arztleistungen die der Kassenpatient aber doch selber bezahlen muss. Zum Beispiel das Entfernen von Tätowierungen.

Siehe auch: DEGAM gegen das aktive Anbieten von IGeL. Wolfgang Müller M.A. / Dr. I. Otterbach (DEGAM), AWMF Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften.

Entdeckung von neuen Einnahmequellen?

so werden Kassenleistungen als IGeL-Leistungen verkauft. Auf Schulungen und Seminaren lernen die Ärzte wie die IGeL-Leistungen an den Mann, die Frau gebracht werden. Besonders Vorsorgeuntersuchungen, zum Beispiel der PSA-Test (Untersuchung auf Prostata-Krebs ) ist eine der am häufigsten selbst bezahlten Untersucherungen. Dabei, so Stiftung Warentest, ist der Test als ungeeignet eingestuft worden.

Zu viele Männer werden dem zufolge als auffällig eingestufte und müssen dauernd wiederkommen und eingreifende diagnostische Prozeduren über sich ergehen lassen. Daraus resultiert, das möglicherweise zu viele Männer operiert werden, die dann wiederum mit einer Dauer-Inkontinenz zu kämpfen haben. Frauen trifft es mit Ultraschall-Untersucherungen und der Mammographie, auch das ist teilweise umstritten, da die Fehlerquote zu hoch ist.

IGeL-Leistungen für viele Ärzte

ein zweites Standbein? So kann das 2,3 fache an Honorar abgerechnet werden. Leider gibt es keinerlei Restriktionen auch noch weitere Leistungen draufzusatteln, wie zum Beispiel die Sonographie, Laborleistungen und andere zum Teil, nicht wissenschaftlich abgesicherte Untersucherungen.

Die meisten Patienten sind nicht mal richtig über die Leistungen und der Bezahlung aufgeklärt worden (ca. 63,6 Prozent) schriftlich gab es schon mal gar nichts.

Bei ca. 21 Prozent gab es nicht mal eine Rechnung für den Patienten. (ein Schelm der böses denkt) Bedenklich ist, wenn nicht einmal der Patient eine Rechnung erhält, dann kann auch zweimal abgerechnet werden. Stichproben haben das bereits bewiesen.

Bevor Sie also die Geldbörse zücken

fragen sie erstmal bei Ihrer Krankenkasse nach. Sie können auch den zugelassenen Rentenberater fragen ob diese Untersuchung eine Kassen-Leistung ist oder nicht. Unnötigerweise ausgegebenes Geld können Sie auch anders anlegen als bei Ihrem Arzt. Information ist mal wieder alles. Siehe auch: "MEZIS", mein Essen zahl ich selber

Das gleiche gilt für Vitamin-Präparate

und Nahrungsergänzungsmittel. Nicht alles was Ihnen per Video, Plakat oder Arzthelferinnen in Arztpraxen angeboten wird, muss Sinn machen. Schon gar nicht wenn Sie dafür bezahlen müssen.

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