Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

das Gewerbe und Versicherungen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

Bewertung:  / 0
SchwachSuper 

 

DAS Netzwerk Dübbert & Partner. Wir sind bundesweit für Sie mit den von Ihnen gewünschten Experten tätig. Kontaktformular.

Anmeldung zur Krankenversicherung

Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung ist möglich. Auch kann eine Prostituierte den Liebeslohn einklagen. Ferner kann sie wählen, ob Sie als Angestellte oder Selbständige arbeiten will.

die Arbeitslosenversicherung

und die Voraussetzung; die Zahlung des Arbeitslosengeldes setzt voraus, dass die Prostituierte in den letzten drei Jahren mindestens 12 Monate gearbeitet hat und die Sozialversicherungsbeiträge bezahlt wurden.

die Krankenversicherung

für die Damen und Herren dieses Berufsstandes ist es schwer eine Krankenversicherung zu finden die sie versichert. So sind zwar ein Teil der Damen (gleiches gilt für die Herren) kranken versichert, aber nicht mit Ihrer wahren Berufsbezeichnung. Alle mögliche steht da zu lesen, Hausfrau, Kosmetikerin, Masseuse, Masseur, etc. Kommt es zum Leistungsfall ist das Problem auf dem Tisch. Wenig glaubwürdig scheint dann die Aussage nach dem Krankenversicherungsabschluss habe ich einen neuen Beruf gewählt. Der Ärger ist vorprogrammiert. Es gibt die Krankenversicherungen die diesen Berufszweig versichern.

Oft ist es den Betroffenen peinlich Ihren Beruf offiziell anzugeben und so wird die Berufsangabe umschrieben. Allerdings sind die Gesundheitsfragen ausgeweitet auf einen AIDS Test und einen Drogen Test. Möglich ist auch eine Krankentagegeldversicherung, frühestens ab dem 21. Tag.

die Altersvorsorge

wie in jedem anderen Beruf auch, ist auch für die Damen und Herren dieses Gewerbes einmal Schluss mit der Berufsausübung. Der finanziell gesicherte Lebensabend muss auch hier, wie bei jedem anderen Berufstätigen geplant sein. So sollte die Altersversorgung nicht in die Zukunft geschoben werden. In jungen Jahren und mit vernünftigen Beiträgen angefangen, kann daraus eine solide und gezielte Altersversorgung den Lebensabend absichern.

Die richtige Beratung

die Abwicklung kann per Post oder persönlicher Beratung erfolgen. Für nicht EU Mitglieder sollte eine Dauer-Aufenthaltsgenehmigung vorliegen und eine ausreichende Bonität sollte als Selbstverständlich gelten. Siehe auch: was sich zum Jahreswechsel 2002 geändert hat

Der Gesetzestext

(1) Der Beschäftigungsbegriff ist nach den von der höchstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Kriterien zur Abgrenzung einer abhängigen Beschäftigung von einer selbständigen Tätigkeit zu beurteilen, die insoweit in §7 Abs.1 Satz2 SGB IV ihren Niederschlag gefunden haben. Typische Merkmale einer Beschäftigung sind hiernach die Weisungsgebundenheit der Erwerbsperson und ihre betriebliche Eingliederung.

(2) Das Beschäftigungsverhältnis unterscheidet sich vom Rechtsverhältnis eines freien Dienstnehmers oder Werkvertragnehmers durch den Grad der persönlichen Abhängigkeit bei der Erbringung der Leistung. Arbeitnehmer ist, wer weisungsgebunden vertraglich geschuldete Leistungen im Rahmen einer von seinem Vertragspartner bestimmten Arbeitsorganisation erbringt.

Der hinreichende Grad persönlicher Abhängigkeit zeigt sich nicht nur daran, dass der Beschäftigte einem Direktionsrecht seines Vertragspartners unterliegt, welches Art, Inhalt, Durchführung, Zeit, Dauer, Ort oder sonstige Modalitäten der zu erbringenden Arbeitsleistung betreffen kann, sondern kann sich auch aus einer detaillierten und den Freiraum für die Erbringung der geschuldeten Leistung stark einschränkenden rechtlichen Vertragsgestaltung oder tatsächlichen Vertragsdurchführung ergeben.

(3) Der Grad der persönlichen Abhängigkeit wird auch von der Eigenart der jeweiligen Tätigkeit bestimmt. Insoweit lassen sich abstrakte, für alle Beschäftigungsverhältnisse geltende Kriterien nicht aufstellen. Manche Tätigkeiten können sowohl im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses als auch im Rahmen freier Dienst- oder Werkverträge erbracht werden, andere regelmäßig nur im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses. Aus Art und Organisation der Tätigkeit kann auf das Vorliegen eines Beschäftigungsverhältnisses zu schließen sein. Dabei sind für die Abgrenzung in erster Linie die tatsächlichen Umstände der Leistungserbringung von Bedeutung, nicht aber die Bezeichnung, die die Parteien ihrem Rechtsverhältnis gegeben haben oder gar die von ihnen gewünschte Rechtsfolge. Der jeweilige Vertragstyp ergibt sich aus dem wirklichen Geschäftsinhalt. Dieser wiederum folgt aus den getroffenen Vereinbarungen und der tatsächlichen Durchführung des Vertrages. Ausschlaggebend sind dabei die tatsächlichen Verhältnisse.

(4) Mit dem ProstG werden die Abgrenzungskriterien für den Personenkreis der Prostituierten relativiert, indem gesetzlich festgelegt wird, dass das eingeschränkte Weisungsrecht des Arbeitgebers von Prostituierten der Annahme eines Beschäftigungsverhältnisses nicht entgegensteht. Nach der Gesetzesbegründung bestehen seitens des Arbeitgebers gegenüber Prostituierten keine Ansprüche auf Vornahme sexueller Handlungen bzw. Ansprüche wegen Schlechtleistung. Den Prostituierten obliegt somit die freie Auswahl der Kunden und die Bestimmung, welche Art von sexuellen Dienstleistungen sie erbringen. Das Weisungsrecht des Arbeitgebers (z.B. eines Bordellbetreibers) beschränkt sich also auf die Bestimmung von Ort und Zeit der Arbeitsleistung.

Daraus folgt, dass für die Annahme eines Beschäftigungsverhältnisses von Prostituierten eine Vereinbarung ausreicht, sich gegen ein vorher vereinbartes Arbeitsentgelt an einem vorgegebenen Ort für eine bestimmte Zeitdauer zur Verfügung zu halten, das Arbeitsentgelt also grds. unabhängig von der tatsächlichen Erbringung der sexuellen Handlung gewährt wird. Die Vereinbarung einer Grundvergütung zuzüglich eines flexiblen Vergütungsanteils in Abhängigkeit konkret erbrachter sexueller Einzelleistungen (z.B. bei Mischtätigkeiten als Bardame und Prostituierte) steht der Annahme eines Beschäftigungsverhältnisses nicht entgegen.

(5) Eine abhängige Beschäftigung wird demnach schon dann ausgeübt, wenn sie durch ein insoweit eingeschränktes Direktionsrecht des Arbeitgebers bei einem Höchstmaß an Eigenverantwortung der Prostituierten und eine gewisse Eingliederung in den Betrieb gekennzeichnet ist  (BT-Drucks.14/5958).

(6) In objektiven Zweifelsfällen besteht nach §7a SGB IV die Möglichkeit, bei der [jetzt] Deutschen Rentenversicherung Bund die Feststellung des Status von Prostituierten zu beantragen. Hierbei ist nicht erforderlich, dass sich die Vertragspartner über ein Antragsverfahren einig sind. Die Statusklärung kann auch lediglich von einem Vertragspartner beantragt werden.

DAS Netzwerk Dübbert & Partner. Wir sind bundesweit für Sie mit den von Ihnen gewünschten Experten tätig.

Kontaktformular.