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manche mögens heiß

geht es um den Kick bei ihren Kapitalanlagen wie heiß das werden kann,- im schlimmsten Fall bis zum Totalverlust. Ob Unwissenheit oder bewusstes Zocken oder vollmundige Versprechen? es kann Gut gehen, muss aber nicht. Ihre Altersvorsorge sollten Sie sicherlich nicht damit aufbauen wollen.

Manche lieben es heiß, wenn es um ihre Kapitalanlagen geht

und lieben aus gleichem Grund den grauen Kapitalmarkt". Zweistellige Renditen sind schließlich ein Argument, an dem man nicht so schnell vorbei kommt.

Aber Gewinn und Verlust liegen auf dem grauen Kapitalmarkt

verdammt eng bei einander. Unter grauem Kapitalmarkt versteht man alle Finanzprodukte, die nicht der Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterliegen. Manche Experten wie zum Beispiel Der Privatinvestor-Brief gehen in der Abgrenzung noch weiter. Für sie repräsentieren den grauen Kapital Markt darüber hinaus alle Finanzprodukte, die mit unseriösen Methoden vertrieben werden.

Gewiss, es gibt bei den grauen Finanzprodukten

durchaus seriöse Anbieter. Geschäfte auf dem grauen Markt müssen keineswegs automatisch per Definition schlecht sein. Denn allein die BaFin -Zulassung eines geschlossenen Fonds ist nämlich noch lange kein unbedingt verlässliches Qualitätskriterium. Das Bundesaufsichtsamt kontrolliert zwar die Prospekte der Fonds aber lediglich auf die formelle Vollständigkeit der Angaben. Eine Prüfung des Wahrheitsgehalts der Angaben findet amtlicherseits nicht statt, wie Der Privatinvestor-Brief anmerkt.

Das sollten Sie auf dem grauen Kapitalmarkt

aber unbedingt beachten, falls Sie dort investieren wollen:

  • Geschlossene Fonds sind hier die Lieblingskinder der Finanzvermittler. Denn der Vermittler greift dabei gewöhnlich selbst tief in den Mustopf: Neben Ausgabeaufschlag und Managementgebühren werden teilweise Beratungshonorar (für den Vermittler), Erfolgsbeteiligung und Abrechnungsgebühren verlangt. Das kann sich summieren: Je nach Konstruktion des Fonds zahlen Sie über die gesamte Laufzeit 10 bis 35% allein an Gebühren. Welchen Gewinn muss da ein Fonds erwirtschaften, damit er am Ende auch für Sie persönlich noch etwas auszahlen kann? Für den Privatinvestor-Brief gibt es bei den Gebühren eine klare Schmerzgrenze: Alle Fonds, für die Sie mehr als 15% Ihrer Einlage (inklusive Agio) an Gebühren zahlen, sind viel zu teuer. Die Chancen auf ordentliche Renditen Ihrer Einlage seien bei darüber hinausgehenden Gebührenbelastungen einfach schlecht.

  • Was viele Privatanlegern ferner nicht bewusst ist: Ein geschlossener Fonds ist eine unternehmerische Beteiligung an einer Personengesellschaft. Sie haften also. Bei Kommanditgesellschaften (KG) bleibt Ihr finanzielles Risiko auf den Verlust Ihrer Einlage beschränkt. Bei geschlossenen Fonds auf der Basis einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GdR) haften Sie indessen unter Umständen mit Ihren gesamten Vermögen. Selbst wenn der Fonds mit Haftungsbeschränkung wirbt, könnte das Finanzamt auf dem Wege der Nachhaftung an die Anleger herantreten, warnt Der Privatinvestor-Brief.

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de"

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