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Gesundheitsfonds wird debattiert

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Bundestag debattiert

Milliardenloch in den Kassen und der Gesundheitsfonds. (19.01.2008) auf Antrag der FDP über den Gesundheitsfonds der 2009 kommen soll. (Quelle: dpa).

Dazu kommt, dass ca. 10 Milliarden Euro

für die Pensionen der Mitarbeiter fehlen. Es wurden keine Beiträge in die Rentenversicherungen abgeführt. Allein bei den AOKen fehlen ca. 8,1 Milliarden Euro. Die AOK-Chefs fordern das diese fehlenden Milliarden aus Steuermittel oder dem Gesundheitsfonds entnommen werden. (Quelle: Bild) Wer zum Schluss für diese fehlenden Milliarden Euro aufkommen muss ist noch unklar. Es ist davon auszugehen, das einzelne Krankenkassen Insolvenz anmelden müssen. Die gesetzlichen Kassen steuern auf ein finanzielles Fiasko zu.

Beitragssätze werden einheitlich auf ca. 15,5 Prozent steigen

Das heißt, der Gesetzgeber legt die Beitragssätze fest, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen Ihre Beiträge nicht mehr an die jeweiligen Krankenkassen sondern in den Gesundheitsfonds. Der Fonds wiederum verteilt das Geld an die jeweiligen Krankenkassen, die dann gegebenenfalls, wenn sie mit dem Geld nicht auskommen, eine Nachforderung stellen können. Die Beiträge zur Pflegeversicherung steigen 2009 ebenfalls.

Gesundheitsfonds umstritten

seit bekannt werden des Gesundheitsfonds ist dieser umstritten. Einheitskassen mit Einheitsbeiträgen. Da bleibt für der Versicherten nichts mehr an Wahlfreiheit übrig. Warum soll er noch wechseln? Die Leistungen in den gesetzlichen Krankenkassen sind zu 95 Prozent festgeschrieben. War der Beitragssatz bislang noch ein Anreiz eine andere gesetzliche Krankenkasse zu wählen, so fällt das 2009 weg.

Gesundheitsfonds staatlich verteiltes Geld

mit recht kann man bezweifeln, ob das funktioniert. Die Kassen, können nachfordern, wenn ihnen das Geld nicht reicht. Hat eine Kasse besonders hohe Ausgaben, weil viele kosten trächtige Leistungsfälle, so wird sie mit dem zugeteilten Geld nicht auskommen. Und irgendwie bleibt das Gefühl, der Staat kann mit Geld nicht umgehen. 16 Landes AOKen mit ihren Vorständen und Verwaltungen, muss das sein? Vorstände und Verwaltungen werden aus Versichertengelder bestritten. Dazu kommt noch der AOK Bundesverband. Es ist schon erstaunlich welch aufgeblähten Apparat sich gerade die AOKen leisten, die die höchsten Beitragssätze haben.

Versicherte die Dummen

der Versicherte hat keine Wahlfreiheit mehr. Somit ist wieder ein Stück freie Entscheidung für den Bürger dahin. Auch der Gesundheitsfonds in sich wird Geld kosten, Versichertengelder. Den diese Verwaltung des Gesundheitsfonds muss neu geschaffen werden. Die Frage muss erlaubt sein, warum benötigen wir noch gesetzliche Krankenkassen? Der Gesundheitsfonds könnte doch gleich mit den Kassenärztlichen Vereinigungen direkt abrechnen. Zumal jedes Bundesland eine dieser Kassenärztlichen Vereinigungen unterhält, plus Bundesverband.

System in Frage stellen

Verschlankung bleibt eine Wunschvorstellung. Statt dessen wird erneut mit dem Gesundheitsfonds eine neue Verwaltung geschaffen die Geld kostet. Den eins dürfte sicher sein, hat das mit der Einheitskasse nicht geklappt, wird die Hintertür genommen und eine übergeordnete Verwaltung geschaffen. Laut Aussage der Bundesgesundheitsministerin Frau Ulla Schmidt und der Kanzlerin Dr. Angela Merkel entstehen keine zusätzlichen Kosten durch den Gesundheitsfonds. Das muss einem jemand (kaufmännisch) erklären können. Beide wollen am Gesundheitsfonds festhalten. Wir werden sehen.

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