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bayerische Hausärzte proben Aufstand

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Rückgabe der kassenärztlichen Zulassung

Bayerns Hausärzte auf dem Kriegspfad

Die Ärzte in Bayern wollen ihre kassenärztliche Zulassung zurückgeben und mit den Krankenkassen eigene Vereinbahrungen aushandeln.

Hausärzte fürchten um ihre Existenz

und um eine flächendeckende, wohnortnahe Versorgung ihrer Patienten. Grund des Unmuts ist die Hausarzthonorierung. So erhält ein Arzt im Quartal 80 Euro pro Patient. Faktisch sind es aber nur 30 Euro. Im Kommenden Jahr (Einführung des Gesundheitsfonds) soll diese Quartalszahlung nochmals um 20 Prozent gekürzt werden. In Bayern drohen 70 Prozent der niedergelassenen Hausärzte mit der Rückgabe der Kassenzulassung und wollen mit den Kassen eigene Honorarverträge abschließen. Siehe auch: KVK, Kassenärztliche Vereinigung Bayern

Ärzte sehen sich bevormundet

und in ihrer Selbständigkeit, durch die Gesundheitsreform, in ihrer Verantwortung von diesem System untergraben. So finden viele das sie zu Bittstellern der Kassen degradiert werden. Junge Mediziner sind nicht mehr gewillt, unter dieser Bevormundung und den Sanktionen der Kassen, sich nieder zu lassen. Andererseits ist der Altersdurchschnitt der Hausärzte in Bayern ca. 58 Jahre.

Die kassenärztliche Vereinigung Bayern droht

der niedergelassenen Ärzteschaft mit drakonischen Maßnahmen. Mit anderen Worten die kassenärztliche Vereinigung lässt die Muskeln spielen. So sollen unter anderem ausländische Mediziner angeheuert werden. Das wiederum beeindruckt die Ärzteschaft wenige. Der Hausärzteverband hält das für eine irreale Drohung. Siehe auch: Gesundheitsfonds kommt unweigerlich

700 Millionen Euro

kostet die kassenärztliche Vereinigung bundesweit, jährlich. Damit verbunden sind Bürokratie mit immer weniger Finanzen. Der Patient zahlt immer mehr Beiträge bei immer weniger Leistung. So haben die Ärzte schon heute zu wenig Zeit für den einzelnen Patienten. Von 3 bis 6 Euro pro Arztbesuch, pro Patient und 8 bis 16 Euro für einen Hausbesuch, davon kann kein niedergelassener Hausarzt existieren. Es liegt nicht am fehlenden Geld, es liegt am aufgeblasenen System, so die niedergelassene Haus-Ärzteschaft.

Bayern als Vorreiter für die restlichen Bundesländer?

das Aussterben der Arztpraxen und die finanzielle Lage der Ärzte dürfte kein regionales Problem sein. Andere Bundesländer sind ebenso von den Spielen der kassenärztlichen Vereinigung betroffen. Schon heute wird beklagt, dass gerade im ländlichen Raum das Praxis sterben seit Jahren anhält. Betroffen sind ältere Menschen und Familien mit Kindern, die oft weite Wege zur nächsten Praxis in Kauf nehmen müssen. (Quelle: Südwest Presse, Martin Hofmann)

Gesundheitssystem an der Wand

der Gesundheitsfonds wird eine Beitragsanhebung auf ca. 15,5 Prozent einheitlich bringen. Die Pflegeversicherung steigt im Beitrag. Die medizinischen Leistungen und medizinisch notwendigen Medikamente werden immer weiter zusammen gestrichen, die Praxisgebühr bleibt. Siehe auch: Zuzahlungen und Befreiung von der Zuzahlung

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