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jeder Dritte will nichts fürs Alter tun

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Fast jeder Dritte kann nicht vorsorgen

Die Zahl der Bundesbürger wächst, die Geld für später auf die hohe Kante legen. Doch die Sparmuffel stellen noch immer die Mehrheit.

Es wird wieder mehr gespart.

Doch noch immer kann sich ein knappes Drittel der Bundesbürger nach eigenen Angaben nicht erlauben, Geld für später beiseite zu legen. Das sind Kernaussagen des 4. Altersvorsorge Barometers einer Fondsgesellschaft.

Der Anteil der Bundesbürger, die monatlich Geld für ihren Ruhestand zurücklegen, ist gegenüber der dritten Erhebung dieser Art um 4,4 Prozentpunkte auf immerhin 40,8 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ging der Anteil der Vorsorgemuffel, die nichts sparen, um 1,7 Prozentpunkte auf 42,7 Prozent zurück.

Variierende Sparer Quote

Die steigende Sparer Quote, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Dezember 2007 unter 2.000 Frauen und Männern ab 14 Jahren in Deutschland ermittelt hat, dürfte aber nur ein Stimmungsbild in der Bevölkerung sein.

Jedenfalls spiegelt sie nur bedingt das tatsächliche Sparverhalten wieder. Denn in den beiden vorangegangenen Befragungen für ein großes Finanzinstitut, sie erfolgen seit März 2007 vierteljährlich, wurde ein Rückgang der Sparbereitschaft festgestellt.

trotz kontinuierlich steigender Riester Verträge

Doch es gibt auch Sparformen, die in jüngster Zeit immer beliebter werden. So hat die Zahl der Riester-Verträge im vergangenen Jahr kontinuierlich zugenommen. Sie erreichte im Dezember 2007 nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zehn Millionen.

Bei der Befragung erkundigte sich die GfK ausdrücklich nach Fondsparplänen, Riester und Rürup Renten, nach Renten oder Lebensversicherungen, Sparbüchern oder Immobilien.

Sparmuffel ganz ohne Geld

Der verbesserte Spartrend ändert aber auch nichts daran, dass nach wie vor noch nicht einmal jeder zweite Deutsche privat für den Ruhestand vorsorgt, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage.

Dabei hält sich ein kleinerer Teil dieser Sparmuffel, insgesamt 14,2 Prozent, durch die gesetzliche und betriebliche Vorsorge für ausreichend abgesichert. Doch nahezu jeder Dritte, genau 28,6 Prozent, begründet seine Sparabstinenz damit, dass dafür kein Geld übrig sei.

Viele Sparer mit kleinem Budget

Beachtlich hoch ist auch die Zahl derjenigen, die sich zu ihrem Sparverhalten grundsätzlich nicht äußern wollen. Das sind dieses Mal 16,5 Prozent gewesen. Bei der vorherigen Umfrage waren es allerdings noch mehr: 19,5 Prozent.

Die meisten Befragten, die zu entsprechenden Angaben bereit gewesen sind, sparen nicht besonders viel. So können 22,4 Prozent der Bundesbürger höchstens 149 Euro pro Monat für später auf die hohe Kante legen. Das sind geringfügig mehr als bei der vorangegangenen Umfrage.

Nur eine Minderheit geht in die Vollen

Dagegen nahm die Zahl der Sparer, die höhere Beiträge zurücklegen, leicht ab. Nur noch bei 2,4 Prozent der Befragten reicht es für Sparraten ab 150 Euro im Monat. Und lediglich 1,4 Prozent aller Befragten bringen es monatlich auf mehr als 500 Euro.

Siehe auch: bAV, Fragen und Antworten

Weitere 6,1 Prozent stottern eine Immobilie ab. Und ein großer Teil der Sparer, 9,4 Prozent aller Befragten, wollte sich zur Höhe des zurückgelegten monatlichen Betrags nicht äußern.

Best-Ager besonders eifrig

Die größte Sparer-Quote ermittelte die GfK unter den 30- bis 59-Jährigen. Gut jeder Zweite sorgt in dieser Altersgruppe für später vor. Insbesondere die sogenannten Best-Ager ab Alter 50 sparen zu 53,4 Prozent.

Ab Alter 60 bricht die Sparfreude ein. Und in der Altersgruppe der unter 20 Jährigen ist die Vorsorge für später noch kein Thema. (verpd)

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