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So riestern die Deutschen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Riestern, aber wie?

Im Vergleich zu Banksparplänen und Rentenversicherungsverträgen holen die Fondssparpläne als Anlageform eines Riester-Vertrages kräftig auf, wie aktuelle Zahlen aus dem Arbeitsministerium zeigen.

So riestern die Deutschen

(verpd) Mit mehr als 2,7 Millionen verkauften Riester-Policen war das Jahr 2007 das erfolgreichste seit Einführung dieser staatlich geförderten Altersvorsorge. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Absatz um rund 12,5 Prozent gesteigert werden. Dabei holten die Fondssparpläne im Vergleich zur Rentenversicherung weiterhin kräftig aus, wie aus den aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hervorgeht.

Nach Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat die Assekuranz im Jahr 2007 mit rund 2,1 Millionen Riester-Policen etwa 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr abgesetzt, ein knappes Drittel davon im vierten Quartal.

Die Riester-Fondssparpläne konnten nach Zahlen des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V. (BVI) um knapp 700.000 auf 1,92 Millionen Verträge zulegen, was nach BVI-Angaben einer Steigerung um rund 50 Prozent entspricht. Knapp die Hälfte der Neuabschlüsse entfiel auf das Schlussquartal.

Trend geht hin zu Riester-Fonds

Alleine im vierten Quartal 2007 konnte nach BMAS-Angaben wie im Vorjahr die Eine-Million-Marke übertroffen werden. Von den insgesamt 1,044 Millionen Riester-Verträgen entfielen 65.000 auf Bank-Sparpläne, 301.000 auf Fondssparpläne sowie 678.000 auf Rentenverträge.

Wie in den letzten Quartalen – abgesehen vom „Ausreißerquartal“ 2/2007 – setzte sich der Trend fort hin zu den Fondsverträgen. Im Schlussquartal 2007 lag der hatten Neugeschäftsanteil von Riester-Rentenversicherungen bei 65 Prozent, während Riester-Fondssparpläne auf 28,8 Prozent kamen.
Insgesamt über zehn Millionen Verträge

Im Gesamtbestand machen die Riester-Versicherungen mit 77,7 Prozent immer noch den Löwenanteil aus. Doch die Entwicklung der letzten Zeit, dass Fondssparpläne immer beliebter werden, ist auch hier zu erkennen.
Die Fondsvariante konnte um 2,6 Prozent auf 17,9 Prozent Marktanteil zulegen, während die Banksparpläne mit unverändert 4,4 Prozent Marktanteil weiterhin ein Schattendasein fristen.

So funktioniert das Riestern

Bei einem Riester-Vertrag beteiligt sich der Staat an der Vorsorge. Für jeden Riester-Sparer gibt es eine sogenannte Grundzulage von 154 Euro im Jahr. Für jeden kindergeldberechtigten Sprössling gibt es noch einmal 185 Euro pro Jahr dazu, für ab dem 1. Januar 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro – und bis zu 2.100 Euro sind im Jahr steuerlich absetzbar.

Man muss allerdings mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommens einzahlen, um in den Genuss der vollen Förderung zu kommen. Für den Eigenbeitrag hat der Gesetzgeber eine Untergrenze von 60 Euro im Jahr oder fünf Euro im Monat festgelegt.
Jetzt einfacher

Viele Begünstigte haben noch keinen Riester-Vertrag, weil ihnen das Beantragen der staatlichen Zuschüsse zu kompliziert erschien.
Dieses Hindernis ist inzwischen beseitigt. Der Zulagenantrag braucht nun nicht mehr jährlich, sondern nur noch einmal gestellt werden. Dabei ist jeder Versicherungsvermittler gerne behilflich.

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