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Elternzeit für wen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Wer in Elternzeit gehen darf, und wer nicht

Elternzeit: Längst nicht alle Mitarbeiter müssen Sie widerspruchslos ziehen lassen. Immer noch wird oft die Frage gestellt, wer überhaupt in Elternzeit gehen darf. § 15 Abs. 1 Satz 1 BEEG gibt die Antwort:

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

haben Anspruch auf Elternzeit. Lesen Sie, welche Mitarbeiter Sie in Elternzeit gehen lassen müssen und welche nicht. Was steht einer werdenden Mutter zu

Wer in Elternzeit gehen darf

Einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit haben dabei die Beschäftigten,

  • denen die Personensorge für das Kind zusteht (etwa Vater und Mutter beim eigenen Kind);

  • die das Kind des Ehe- oder Lebenspartners (für das Elternzeit genommen werden soll) in ihren Haushalt aufgenommen haben. Lebenspartner sind Partner, die in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben und eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen sind;

  • bei denen es sich um Vollzeit-Pflegeeltern nach § 33 SGB VIII handelt;

  • die das Kind mit dem Ziel der Adoption in ihre Obhut genommen haben;

  • die ein Kind betreuen, dessen Eltern wegen schwerer Krankheit oder Schwerbehinderung die Betreuung nicht wahrnehmen können. Allerdings gilt dieses Recht nur für Mitarbeiter, die bis zum 3. Grad mit dem Kind verwandt sind. Dafür können dann auch die Partner der Mitarbeiter die Elternzeit beanspruchen;

  • denen die Personensorge für entweder ihr leibliches Kind oder für eines der Kinder in den vorgenannten Fällen nicht zusteht. In diesem Fall ist dann aber die Zustimmung des sorgeberechtigte Elternteils zur Inanspruchnahme der Elternzeit notwendig.

Außerdem muss der Mitarbeiter mit dem Kind

stets in einem Haushalt leben, es selbst erziehen und betreuen (§§ 15 Abs. 1, 1 Abs. 3 und 4 BEEG).

Beachten Sie: Jedem Elternteil stehen die 3 Jahre Elternzeit zu. Die Sorgeberechtigten können sich die Elternzeit aber auch teilen, also z.B. die Mutter die ersten 2 Jahre und das letzte Jahr der Vater.

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de" 

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