20. Februar 2008
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Versicherungen -
Finanzen
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Steuerhinterziehung als Straftatbestand
Es sind nicht nur die Großen, welche immer wieder durch die Presse geistern und das Blut der Bürger in Wallung bringt und die Steuerfahnder auf den Plan rufen. Die Finanzämter und Steuerfahnder blasen zur Jagt auch auf Rentner und auf alle anderen Steuersünder. Zinseinkünfte und Erträge aus Kapitalanlagen sind nun mal steuerpflichtig.
Die Anlage R in der Steuererklärung
bis 1.400 Euro Rente im Monat (allein stehend) und 2.800 Euro (verheiratet) ist alles in Ordnung. Aber, kommen jetzt z.B. Mieteinnahmen oder Dividenden, Zinserträge oder sonstige Einnahmen hinzu, ist die Anlage R ein Muss. Viele Ruheständler haben diese, seit 2005, höhere Steuerabgabelast einfach verdrängt oder ignoriert.
die Finanzämter haben immer schnelleren Zugriff
auf Konten und Rentenbezüge. In Kürze sollen die Finanzbehörden auf alle Rentenzahlungen Zugriff haben. Da werden die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersvorsorge, private Versicherungen und die Bankdaten schlagartig mit einander verknüpft, die so komplett beim Finanzamt landen (online macht es möglich). So kann ganz schnell überprüft werden ob Vorsatz oder nur Unkenntnis dahintersteckt. Bis Mitte 2008 soll diese Verknüpfung abgeschlossen sein.
Selbstanzeige immer noch besser als Warten mit
der Annahme da bin ich viel zu klein zu kann ein böses Echo folgen. Vor dem Steuergesetz sind alle gleich egal ob Millionen oder nur ein paar Hundert Euro. Und schon sind der Eine oder Andere mitten drin im Steuerstrafrecht. Mit einer Selbstanzeige, wenn sie denn schon mal bei der Steuer geflunkert oder vergessen haben, kommen Sie mit einem blauen Auge davon. Sind die Mühlen der Finanzbehörden erstmal angetreten, ist fertig mit lustig. Dann droht nicht nur die Anzeige mit Nachzahlung und Zinsen, sondern auch die Geldbuße.
Richtig schlimm wird es bei großen Vermögen
und großer Steuerhinterziehung. Ob Herr Zumwinkel, Herr Hartz und Co. hier der Maßstab aller Dinge sind, wollen wir mal dahin gestellt sein lassen. Sicherlich ist es eine Frage der Weltanschauung des Einzelnen, ob man anschließend vorbestraft sein möchte oder nicht. Frei nach dem Motto ist der Ruf erst ruiniert, usw. Scherz beiseite, überprüfen Sie ihre Finanzen und warten Sie nicht bis ein netter Brief vom Finanzamt kommt oder die netten Herrn, Damen von der Steuerfahndung vor der Tür stehen.
Vor allem denken Sie nicht, "mich werden die schon nicht finden"
Es ist oft nur eine Frage der Zeit, auch für die Rentner von heute, bis Sie gefunden werden.
Fragen zu Ihren Geldanlage, Kapitalanlagen, Altersvorsorge, wir als Versicherungsmakler helfen Ihnen gerne weiter. Wenn die Finanzbeamten erstmal Ihre Konten und Renten im Visier haben ist es zu spät.
Ihre Doris Dübbert
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