04. März 2008
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Versicherungen -
Sachversicherung
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Rechtsanwalt muss Sie informieren
auf wessen Seite er steht. Geht man zu einem Rechtsanwalt, so will man sicher sein, dass der gewählte Anwalt auch die Interessen des Mandanten vertritt.
Vertritt der Rechtsanwalt
auch nur beratend, schon die Gegenseite, so dürfte er schwer werden beider Seiten Interesse zu vertreten. Das bedeutet, der von Ihnen gewählte Rechtsanwalt muss das Mandat für Sie ablehnen, da daraus ein Interessenkonflikt für ihn als Anwalt entstehen könnte. Tut er das nicht, vertritt beide Parteien und sagt Ihnen das vorher nicht, so haben Sie
Möglicher Anspruch auf Schadensersatz:
Berät Ihr Anwalt den Gegner?
Ein Anwalt ist verpflichtet, seinen Mandanten zu informieren, wenn er auch geschäftliche Beziehungen zu dessen Gegner unterhält. Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs gilt diese Pflicht nicht nur bei einem Prozess, bei dem der Anwalt seinen Mandanten vor Gericht vertritt, sondern auch wenn er den Mandanten nur berät.
Denn sein Interesse, den Gegner nicht zu verärgern
könnte seiner Pflicht widersprechen, für seinen Mandanten das Beste herauszuholen. Deshalb gilt: Verschweigt Ihnen Ihr Anwalt diese wichtige Tatsache, haben Sie gegen ihn einen Anspruch auf Schadensersatz (Bundesgerichtshof, 8.11.2007, Aktenzeichen: IX ZR 5/06). Quelle: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG.
Fragen Sie Ihren Rechtsanwalt
ob er mit der Gegenseite was zu tun hat. Lassen Sie sich das notfalls schriftlich bestätigen.
Haben Sie Fragen zu Ihrer Rechtsschutzversicherung,
möchten Sie eine Rechtsschutzversicherung online berechnen? Bedenken Sie, ist der Schadensfall bereits eingetreten hilft die Rechtsschutzversicherung in diesem speziellen Fall nicht mehr. Beachten Sie die Wartezeiten der Rechtsschutzversicherung.
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