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Zeckenbisse, gefährlich oder Panikmache

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Gesundheit: So schützen Sie sich und Ihr Kind

vor Zeckenbissen und deren Folgen. Zecken, die gefährlichen Blutsauger, übertragen eine Reihe von Erkrankungen, darunter FSME und Borreliose. Mit diesen Tipps schützen Sie die Gesundheit Ihrer Kinder und sich selber vor den Folgen von Zeckenbissen.

Es gibt weltweit über 800 verschiedene Zeckenarten.

In Europa ist hauptsächlich der Holzbock (Ixodes ricinus) gefährlich, der verschiedene Erkrankungen wie Rückfallfieber und Ehrlichiose übertragen kann. In Deutschland sind vor allem FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose von Bedeutung.

Die Wahrscheinlichkeit, sich eine Zecke

„einzufangen“, ist besonders hoch an Waldrändern, Waldlichtungen, Wegrändern und kleinen „Trampelpfaden“, im hohen Gras sowie in Büschen. Bleiben Sie daher auf etwas breiteren Waldwegen und unternehmen Sie keine Abstecher in das Unterholz oder ins hohe Gras. Machen Sie bei einem Waldspaziergang alle zwei Stunden einen „Zecken-Check". Auch Heuhaufen oder Futterstellen sind übrigens beliebte Zecken-Aufenthaltsorte. Zum Beispiel Pferdeställe und Pferdekoppeln.

Selbst die „richtige“ Bekleidung schützt niemals hundertprozentig gegen Zecken! Günstig sind lange Hosen, Strümpfe und geschlossene Schuhe. Die Hosenbeine sollten in die Strümpfe bzw. Stiefel gesteckt werden. Wählen Sie einfarbige, helle Kleidungsstücke, da hierauf wandernde Zecken am einfachsten zu sehen sind. Decken Sie den Kinderwagen mit einem Mückennetz ab. Siehe auch: Reiserücktritt wegen Erkrankung

Insekten abweisende Mittel, Repellentien

schützen unbedeckte Hautstellen gegen Zeckenbefall. Unschädlich und bereits für Säuglinge geeignet ist z. B. Zanzarin® Bio-Hautschutz-Lotion (Wirkstoff: Kokosfettsäuren), die laut Stiftung Warentest die beste Schutzwirkung gegen Zecken aufweist. Das Mittel schützt bis zu sechs Stunden gegen Zecken und bis zu fünf Stunden gegen Stechinsekten wie Mücken. Siehe auch: Impfungen für Kinder

Tipps für das richtige Entfernen von Zecken

- Entfernen Sie jede entdeckte Zecke sofort, das reduziert insbesondere das Risiko einer Lyme-Borreliose, senkt aber auch die Gefahr einer FSME-Infektion.

- Die Entfernung gelingt am einfachsten mit einer speziellen Zeckenzange (erhältlich z. B in Apotheken), es geht aber auch mit einer gut schließenden Pinzette oder notfalls mit den Fingernägeln.

Fassen Sie die Zecke direkt über der Haut,

ohne den Körper der Zecke zu quetschen (Gefahr der vermehrten Abgabe von Erregern!). Halten Sie die Zecke dann für etwa 60 Sekunden unter leichtem Zug (dabei aber nicht abreißen!). Das führt dazu, dass die Zecke meist von selbst loslässt und komplett entfernt werden kann. Das immer wieder empfohlene Herausdrehen (die Richtung ist dabei übrigens gleichgültig) ist weniger effektiv.

Versuchen Sie keinesfalls, die Zecke

mit Öl, Klebstoff oder Ähnlichem zu „ersticken“. Das schadet mehr, als es nützt. Es führt mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, dass die Zecke im „Todeskampf“ erst recht Erreger in die Wunde abgibt.

Falls Sie ein Kältespray gegen Verletzungen

in Ihrer Erste-Hilfe-Ausrüstung haben, können Sie die Zecke vor dem Herausziehen damit einsprühen und so betäuben.

Desinfizieren Sie nach dem Entfernen Hände

und Stichwunde mit 70-prozentigem Alkohol oder einem handelsüblichen Desinfektionsmittel. Ggf. in der Haut verbliebene Mundwerkzeuge werden meist innerhalb weniger Tage problemlos „abgestoßen“.

Trauen Sie sich die Entfernung der Zecke

nicht zu oder ist ein Teil der Zecke in der Haut verblieben und hat sich entzündet, suchen Sie bitte einen Arzt auf.


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