01. April 2008
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Versicherungen -
Finanzen
Schreiben an Steuerberater, Vermögensberater und Bankangestellte
ist das ein übler Aprilscherz oder versucht der Gesetzgeber über Steuerberater, Bankangestellte, Versicherungsmakler, Finanzdienstleister und Vermögensberater an die Steuersünder zu kommen?
Prämien bis 25 Prozent
der geforderten Steuersumme will der Fiskus den beratenden Berufe an Prämie zahlen. Laut ARD Morgenmagazin sollen solche Briefe an Steuerberater, Bankangestellte und Vermögensberater verschickt worden sein. "Steuerberater, Post vom BND" . Soll so die Schweigepflicht der beratenden Berufe ausgehebelt werden? Bedenkt man, das 25 Prozent aus der Steuerschuld ein hübsches Zubrot sein könnte, so fragt man sich mit Sicherheit; wem kann ich noch Vertrauen und wo macht die Schnüffelei dann halt. Wir als Versicherungsmakler hegen hier erhebliche Bedenken. Geht es vordergründig um die Steuersünder, fragt man sich, was kommt danach. Wiedermal verspricht sich der Fiskus enorme Einnahmen. Von etlichen Millionen Euro ist die Rede. Siehe auch: Versicherungsmakler, Handlanger fürs Finanzamt?
Vertrauen in die Beratenden Berufe
jeder Steuerberater, Bankangestellte und Vermögensberater wird seine Schweigepflicht ernst nehmen und dem Ansinnen des BND widerstehen. Der Schuss, schnelles Geld zu verdienen, kann auch nach hinten los gehen. Wird erst einmal bekannt, dass die Schweigepflicht gebrochen wurde, dürfe es für diese Betroffenen der Berufsgruppe schwer werden ihre Kunden und Mandanten eine plausible Erklärung zu liefern.
Heute um 16 Uhr soll Schluss sein mit der Selbstanzeige beim Finanzamt
wer sich bis dahin nicht gemeldet hat, kann nicht mehr mit der Amnestie rechnen. okay, Steuerhinterziehung ist eine Straftat. Fraglich ist, ob jedes Mittel ausgenutzt werden darf um dem Einhalt zu gebieten. Weiter gedacht, wären Rechtsanwälte, Notare und weitere Beratende Berufe ebenfalls von diesem Ansinne betroffen, auch die Versicherungsmakler und Finanzdienstleister? Für uns steht fest; das darf nicht passieren. Beratung beruht auf Vertrauen. Vertrauen muss das obersten Gebot in der Beziehung zum Mandanten sein. Wir alle können nicht zum Spitzel des Gesetzgebers werden um dem Staat seinen Stellenabbau bei den Steuerfahndern zu finanzieren.
Steuerfahnder sind Staatsbeamte
und hier sollte der Staat anfangen die Mannschaft aufzustocken. Es kann nicht sein, dass private Unternehmen zu Handlanger der Finanzämter und der Steuergesetzgebung werden. Steuerhinterziehung ist keine Erfindung der Neuzeit. Schlupflöcher und eine komplizierte Steuergesetzgebung haben dieses ermöglicht. Der Erfindungsreichtum auch von Banken war oder ist doch geradezu abenteuerlich. Das Thema ist so alt wie die Welt. Nur die Politik tut so, als wäre diese Erkenntnis ein Phänomen der Neuzeit. Aber, eines sollte nicht vergessen werden, auch Politiker sind in diesem Einfallsreichtum mit involviert oder zu mindestens gewesen. Gedächtnisschwund bei Politikern aller Parteien ließ so manche Schwarzgeldkonten bis heute ungeklärt zurück. Siehe auch: "wenn es mit den Steuerberatern nicht klappt, dann versuchen wir es über die Unternehmer"
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen schmeißen
und schon gar nicht andere Menschen missbrauchen wenn die eigenen Reihen versagen. Wir als Versicherungsmakler und Finanzdienstleister nehmen unsere Verantwortung des Vertrauens und des Datenschutzes ernst und können unseren Mandanten versichern, das von uns keine Daten weiter gegeben werden, so verlockend kann kein Angebot von diesem Staat sein. Vertrauen Sie Ihrem Versicherungsmakler, Finanzdienstleister, wir stehen zu unserer Verantwortung und unseren Mandanten. Fragen sie uns, wir geben Antwort.
Auflösung: es war ein Aprilscherz, aber, in vielen Gerüchten steckt auch ein Fünkchen Realität und Wahrheit.
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