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Chancen und Risiken der künftigen GmbH

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Noch in diesem Jahr soll die größte Reform des GmbH-Rechts

seit einhundert Jahren in Kraft treten. Neben einigen Vorteilen müssen Geschäftsführer und Gesellschafter auch mit höheren Haftungsrisiken rechnen.

Ziel der in diesem Jahr anstehenden GmbH-Reform ist es,

die Attraktivität der Rechtsform GmbH zu steigern. Zudem soll es einen besseren Schutz der Gläubiger in Fällen der Krise und der Insolvenz geben.

Der bereits von der Bundesregierung verabschiedete „Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“ (MoMiG), soll noch dieses Jahr in Kraft treten.

Siehe auch: Haftung nach Ausscheiden aus der GmbH

Gründungserleichterungen

Die Gründung einer „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (GmbH) soll billiger, schneller und einfacher werden. Damit soll die Rechtsform der GmbH auch konkurrenzfähiger gegenüber der in Deutschland immer beliebter werdenden englischen Limited (Ldt.) werden.

Zum einen soll das Mindeststammkapital für die Gründung einer GmbH von 25.000 Euro auf 10.000 Euro gesenkt werden. Zudem soll auch eine haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft, also eine Art „Mini-GmbH,“ mit einem Stammkapital ab einem Euro möglich sein, wenn das benötigte Mindeststammkapital aus den künftigen Gewinnen aufgebaut wird.

Ein Muster-Gesellschaftsvertrag soll darüber hinaus die Gründungsformalien erleichtern. Wird er verwendet, soll der Gesellschaftsvertrag nicht mehr notariell beurkundet werden müssen.

Schutz der Gläubiger

Deutschen Gesellschaften soll es ermöglicht werden, einen Verwaltungssitz zum Beispiel im Ausland zu wählen, der nicht mit dem Satzungssitz übereinstimmt. Grundsätzlich jedoch soll zukünftig in das Handelsregister eine inländische Geschäftsanschrift eingetragen werden. Dies gilt auch für Aktiengesellschaften, Einzelkaufleute, Personen-Handelsgesellschaften sowie Zweigniederlassungen von Auslandsgesellschaften.

Ist die GmbH führungslos geworden und hat keinen Geschäftsführer mehr, soll künftig jeder Gesellschafter bei drohender Zahlungsunfähigkeit verpflichtet sein, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Diese Haftungserweiterung gilt nicht, wenn ein Gesellschafter nichts von Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung oder Führungslosigkeit gewusst hat.

Mehr Haftung

Nicht nur die Gesellschafter, sondern auch ein GmbH-Geschäftsführer hätte nach der geplanten Gesetzesänderung eine höhere Haftung. Wer als Geschäftsführer beispielsweise Zahlungen an einen Gesellschafter leistet und damit dazu beiträgt, dass die GmbH zahlungsunfähig wird, soll künftig dafür stärker in die Pflicht genommen werden.

Gesellschafter und Geschäftsführer können drohende Ansprüche und Kosten, die sich aus der höheren Haftung ergeben, teilweise mit einer Manager-Haftpflichtversicherung oder auch einer Strafrechtsschutz-Versicherung absichern. (verpd)

Manager, Gesellschafter Geschäftsführer in der Haftung.

Einfacher wird es nicht für die GmbH. Die Haftung wird immer mehr ausgedehnt und jeder Manager, Geschäftsführer sollte sein Haftungsrisiko kennen. Ebenso den Anstellungsvertragsrechtsschutz und den Strafrechtsschutz. Die sogenannte D & O Versicherung sichert die Entscheidungsträger ab.

Nach Ausscheiden so manches Geschäftsführers werfen nachträgliche Haftungsansprüche zum vormals eigenen Unternehmen, unter Umständen, enorme Ansprüche auf. Ebenso die Anstellung und die Trennung aus dem Unternehmen. Hier hilft der Berufsrechtsschutz, in der normalen Rechtsschutzversicherung, nicht mehr weiter. Führungsorgane sind durch den Anstellungsvertragsrechtsschutz abgesichert.

Eine Strafrechtsschutzversicherung sollte für diese Entscheidungsträger eine Selbstverständlichkeit zum eigenen Schutz sein.

Ihr Versicherungsmakler unterbreitet Ihnen gerne das zugeschnittene Angebot.

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