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Wohnriester eine Mehrbelastung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Mehrbelastung durch Wohnförderung

mit Riester-Rente? Die Versicherungswirtschaft bezweifelt, dass die geplanten Änderungen die Attraktivität der geförderten Altersvorsorge verbessern, und stellt eigene Verbesserungsvorschläge vor.

Siehe auch: Immobilienmarkt, Immobilienerwerb, Zukunft

In einer Stellungnahme an das Finanzministerium

bezieht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) klar Stellung gegen den Entwurf des Eigenheimrentengesetzes – und spricht von „Zweckentfremdung“, „inakzeptabler“ Belastung und „massiver“ Benachteiligung der Versicherer. Die betriebliche Altersvorsorge vom Experten kann ebenfalls bei der Tilgung der Hypothek helfen.

„Der Gesetzentwurf verfehlt das Ziel, den Verbreitungsgrad und die Attraktivität der geförderten Altersvorsorge zu verbessern“, erklärt Dr. Jörg von Fürstenwerth, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes.

Zweckentfremdung der Riester-Förderung

Der GDV erneuert seine Grundsatzkritik am Gesetzentwurf zur Eigenheimrente, im Volksmund auch Wohn-Riester genannt. Die Riester-Förderung sollte ausschließlich der Altersvorsorge dienen.

Werde die Riester-Förderung wie geplant in der Erwerbsphase zur Finanzierung von Wohnungen zweckentfremdet, sei dies gleichbedeutend mit einem „vorzeitigen Verbrauch des angesparten Altersvorsorge-Vermögens“, so die Ansicht der Versicherungswirtschaft.

Da das Niveau der gesetzlichen Renten in den letzten Jahren jedoch immer weiter abgesunken sei, seien lebenslange Ergänzungsrenten unverzichtbar, erklärt der Branchenverband.

Unnötige Bürokratiekosten

Darüber hinaus bezeichnet es die Versicherungswirtschaft als „inakzeptabel, dass mit dem Gesetzentwurf die verbleibenden Versicherten belastet würden“, da es nicht nachvollziehbar sei, „warum Anbieter nach der Auszahlung des Vorsorgevermögens weiterhin leere Wohn-Förderkonto führen müssen“, sagte von Fürstenwerth.

Das habe zur Folge, dass selbst für kleine Anbieter unnötige Verwaltung- und Bürokratiekosten in Millionenhöhe anfielen, die letztlich zu Lasten der Versichertengemeinschaft gingen, so von Fürstenwerth weiter.

Der Vorsorgeanspruch gegenüber dem Versicherer erlösche aber mit der Auszahlung, so der Standpunkt der Versicherungswirtschaft. Deshalb sollte die fiktiven Wohn-Förderkonten innerhalb der Finanzverwaltung geführt werden, schlägt der GDV vor.