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Transparenzoffensive der Lebensversicherer

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Die Versicherungswirtschaft

will im Konkurrenzkampf mit Fondsanbietern und Banken mit einem neuen Transparenzkonzept punkten.

Kostenoffensive der Lebensversicherungen

Der Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat ein neues Transparenzkonzept präsentiert, das über die gesetzlich geregelten Informationspflichten für Lebensversicherungen hinausgeht.

Ab dem 1. Juli 2008 muss die Belastung eines Lebensversicherungs-Vertrages mit einmaligen und jährlichen Kosten als Euro-Betrag genannt werden (Euro-Kostenausweis).

Bei Investmentfonds ist gesetzlich nur Pflicht die Nennung einer Gesamtkostenquote, der sogenannten „Total Expense Ratio“ (TER) – mit Ausnahme der Kosten für Wertpapiertransaktionen –, und der Ausgabeaufschläge in Prozent der Beiträge.

Die Angabe von absoluten Eurobeträgen, wie dies von den Lebensversicherern verlangt wird, ist bei Investmentfonds jedoch keine gesetzliche Pflicht.

Mehr Vergleichbarkeit

Um eine Vergleichbarkeit verschiedener Produkte und Produktkategorien zu ermöglichen, schlägt die Versicherungswirtschaft nun vor, auch eine Kostenkennziffer auszuweisen, die die Wirkung der Verwaltungskosten auf die Rendite eines Vertrages beschreibt.

In GDV-Kreisen hofft man, dass ab 1. Juli – dann wird der Euro-Kostenausweis verpflichtend – auch der Druck auf Banken wachsen wird, ihre Kosten gegenüber dem Kunden aufzudecken.

Keine Angst vor den Fonds-Renditen

Für Maximilian Zimmerer, Vorsitzender des GDV-Hauptausschusses Lebensversicherung Pensionsfonds, ist es nach seinen Zahlenwerken nicht überraschend, dass die Renditen der Versicherer keineswegs schlechter sind als diejenigen von deutlich volatileren Fondssparplänen, sondern oft sogar besser.

Zwar würden die Kapitalanlagen von beiden Gruppen von Anlageprofis gemanagt, doch wesentlicher Einflussfaktor seien die Kosten, sagte Zimmerer. „Lebensversicherer sind es gewöhnt, hohe Stückzahlen von Verträgen durch einen hohen Automatisierungsgrad kostengünstig zu verwalten.“

Kostenausweis ist nicht alles

Bei aller Transparenz in der Kosten-Frage dürfe man sich aber nicht den Blick für das Wesentliche verstellen lassen, sagte Ulrich Remmert, Mitglied des GDV-Mathematikausschusses.

Zum einen gelte es, das Gesamtpaket von aktuellen Leistungen und Beiträgen zu betrachten. Ein wichtiger Punkt sei auch die Kundenzufriedenheit und die wirtschaftliche Stärke eines Versicherungs-Unternehmens.

„Die Höhe der Kosten kann nicht der alleinige Indikator für eine Kaufentscheidung sein“, sagte Remmert.

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