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rechtzeitig an BU und DU denken

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Berufsunfähigkeit, Dienstunfähigkeit:

Sichern Sie rechtzeitig Ihren Versicherungsschutz für Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit.

Ein Versicherungsschutz gegen Berufsunfähigkeit

ist ein Muss in jedem Versicherungsordner. Allerdings ist er nicht immer leicht zu bekommen, denn die Versicherer nehmen naturgemäß ungern Kunden auf, die eine Krankheitsvorgeschichte mit bringen. Vor allem, wenn chronische Schmerzen im Rücken oder auch Allergien im Spiel sind: Denn solche Kunden werden in der Regel eher berufsunfähig und stellen damit ein hohes Risiko für die Versicherer dar. Ab Jahrgang 1961 kein Anspruch auf gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente.

Wie Sie sich den Schutz dennoch sichern,

lesen Sie hier. Es ist natürlich nicht ganz zutreffend, wenn man behaupten würde, dass mit Mitte 30 kein Versicherungsschutz mehr zu bekommen ist. Tatsache ist aber: Wer früh einsteigt, hat es leichter, einen Vertrag zu bekommen. Der Haken an der Sache: Wer schon währen der Ausbildung oder des Studiums einen Vertrag abschließt, dem reicht der Schutz später nicht mehr, wenn er eine Familie absichern muss. Und wer sich dann auf die Suche nach einem neuen, zweiten oder besseren Vertrag machen will – siehe oben!

Sinnvoll könnten deshalb Verträge sein,

bei denen später der Versicherungsschutz angepasst werden kann, getreu dem Motto: Wer mehr verdient, der soll auch mehr bekommen, wenn er berufsunfähig wird. Sie brauchen einen Grund.

Aber ganz so simpel ist das in der Praxis nicht.

Bis auf einige weniger Versicherer müssen Sie immer einen handfesten Grund nachwiesen, damit der Schutz angepasst werden kann.

Als ein solcher Grund kann zum Beispiel

der Abschluss einer Berufsausbildung die Heirat, die Geburt von Kindern oder der Kauf eines Hauses reichen. Aber selbst bei Vorliegen solcher Gründe schließen Versicherungen so manchen Interessenten aus: So haben Arbeitnehmer oder Selbstständige mit risikoreichen Berufen kaum eine Chancen und ab dem 40. Lebensjahr wird's für alle Versicherten kritisch. Denn ab dieser Altersgrenze ist die Nachversicherung meist ebenfalls nicht mehr möglich.

Schutz geht vor Garantie

Bei den vielen Wenn und Abers sollten Interessierte deshalb vor allem auf eine Police mit fairen Versicherungsbedingungen achten und weniger Wert auf die Flexibilität der Nachversicherung legen. Wichtig ist zum Beispiel, dass die Versicherung nicht erst bei hundertprozentiger Berufsunfähigkeit zahlt.
Denn komplett berufsunfähig sind Betroffene in den seltensten Fällen und riskieren dann saftige Abzüge von der vereinbarten Rente.

Außerdem sollten Interessierte darauf achten, dass im Vertrag auf die abstrakte Verweisung verzichtet wird. Diese Klausel erlaubt es den Versicherern, die berufsunfähigen Kunden auf einen anderen Beruf zu verweisen, den sie nach Meinung der Versicherer alternativ ausüben könnten.

Der Haken an der Sache:

Der vorgeschlagene Beruf muss zwar die Ausbildung und die bisherige Lebensstellung berücksichtigen, aber gerade bei jüngeren Arbeitnehmern lässt die noch kurze Karriere viele Möglichkeiten zur Verweisung. Auch die Verweisung auf Vor-Berufe sollte möglichst ausgeschlossen sein. Denn haben Kunden wenige Jahre vor der Erkrankung in anderen Berufen gearbeitet, können Versicherer sie mit dieser Klausel wieder in einen alten Beruf verweisen – und die Rentenzahlung bleibt aus.

Der Weg zum Vertrag ist dornig

Mit oder ohne Nachversicherungsgarantie: Bis Sie wirklich den passenden Vertrag in der Tasche haben, vergeht oft einiges an Zeit. Denn die Antragsunterlagen sind umfangreich und für Laien oftmals nur schwer nachvollziehbar.

Wichtig auf jeden Fall:

Bei der Krankheitsvorgeschichte sollte der Antrag lückenlos und genau sein. Die Versicherer fragen nach Vorerkrankungen und chronischen Beschwerden der Vergangenheit – aus gutem Grund: Denn je anfälliger die Kunden in der Vergangenheit waren, umso eher werden sie abgelehnt oder müssen Risikoaufschläge zahlen.

Deshalb gilt auch: Schummeln geht nicht!

Denn wer absichtlich falsche oder fehlerhafte Angaben macht, riskiert seinen Versicherungsschutz, wenn er oder sie ihn im Krankheitsfall wirklich dringend braucht.

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de " 
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