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Deutschland hat keine armen Rentner

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Aussage von Herrn Volker Kauder, CDU/CSU Fraktionschef.

Gibt es wirklich keine armen Rentner in Deutschland?- Bodenhaftung verloren, realitätsfern, schön geredet, wirklichkeitsfremd oder einfach nur ignorant? in 12 Jahren, 2020

Einer Studie der renommierten Unternehmensberatung McKinsey zufolge wir der von der Bundesregierung umworbene Mittelstand immer kleiner. Laut McKinsey wird es bis zum Jahr 2020 keine 50 Prozent der Bevölkerung, in Deutschland, mehr geben die noch ein Durchschnittseinkommen erreichen.

Dazu das Manager Magazin: So liegt Deutschand auf Platz 11 im europäischen Vergleich. Das Durchschnittseinkommen, ca. 28.500 Euro pro Jahr.

Riester Rente, Rürup Rente, betriebliche Altersvorsorge diese staatlichen Förderungen sind nach 2000 eingeführt worden. Also greifen diese Vorsorgen nicht für die jetzige Rentnergeneration. Und die Rentenzukunft? mit Riester Rente, Rürup Rente, betriebliche Altersvorsorge? Alle Vorsorgen werden mit einer Grundsicherung verrechnet. Löhne im unteren Bereich lassen diesen Menschen keinen finanziellen Spielraum um noch einen Riestervertrag oder einen Rürupvertrag zu bedienen. Betriebliche Altersvorsorge ist in den Niedriglohn-Segmenten nicht vorhanden.

verblüffende Statistik laut

Sozialministeriums Nordrhein-Westfalen, so bekommen derzeit mal gerade 371.000 Rentner in Deutschland eine Grundsicherung. Wie die Zukunft aussieht, dazu will oder kann die Landesregierung in Düsseldorf keine Angaben machen.

der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) behauptet

es werden 6 Millionen Rentner sein, die von der Rentenarmut betroffen sind. Drei Problemgruppen kristallisieren sich dabei raus. 1,3 Millionen Langzeitarbeitslose, fast 3 Millionen Geringverdiener und ca. 2 Millionen Selbständige, die mit Ihrer Arbeit so wenig verdienen, dass sie keine Altersvorsorge aufbauen können. Für diese Gruppen helfen auch die Rürup Rente, Riester Rente und die betriebliche Altersvorsorge wenig weiter.

Altersarmut wächst, ein existentielles Problem und

wirklich scheint es so zu sein, dass es einer kleinen Gruppe von heutigen Rentner mit Minirenten nicht zum Leben reicht und die auf staatliche Hilfe angewiesen sind. In Zukunft wir die Zahl steigen. "Zwangsselbstständige" (ICH AG), Niedriglöhne und junge gut ausgebildete Menschen die Deutschland verlassen. Konzerne denen der DAX wichtiger ist als der arbeitende Mensch. Globalisierungswettbewerb und Vorteilnahme vor Menschenwürde? Es ist kein reines Deutsches Problem.

Hetze der Jungen gegen die Alten

lösst das Problem aber auch nicht. Die ganzen Debatten lassen den Verdacht aufkommen das "Nebenkriegsschauplätze" seitens der Politiker aufgemacht werden um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Aber, das Beispiel Hollandzeigt, es geht auch anders. Bei unseren Nachbarn gibt es bereits seit fast 40 Jahren einen Mindestlohn. Das hat im Gegensatz zu Deutschland keiner Endlosdebatten bedurft, weder bei Arbeitgebern, Gewerkschaften noch bei den Politikern.

Deutschland muss das Rad nicht neu erfinden

schauen wir in die Nachbarstaaten und nehmen wir von allem das, was sich bereits bewährt hat und setzen es um. Keine Frage, auch die anderen Länder haben so ihre Probleme mit den sozialen Sicherungssystemen, aber, am Beispiel der Niederlande lässt sich verdeutlichen das Mindestlohn nicht zum Wettbewerbsnachteil führen muss.

Das Problem der Altersvorsorge liegt

darin, dass jeder der Verantwortlichen seine eigenen Pfründe sichern will. Globales Denken zum Wohle der Allgemeinheit ist bei der Politik ein Schauspiel von Wahlperiode zu Wahlperiode. "und nach mir die Sintflut". Die gesamte Sozialversicherung gehört neu überdacht und muss auf die "Neuzeit" mit all Ihren Eigenheiten reformiert werden.

Mut zur großen Reform?

fraglich welche Parteien sich dazu durchringen können. Das Reformen dem Einen oder Anderen weh tun steht außer Frage. aber Vogelstraußpolitik und Aussitzen helfen wenig für die Zukunft der zukünftigen Rentner.

"wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren".- spätestens bei den nächsten Wahlen.

betriebliche Altersvorsorge, Riester Rente, Rürup Rente

muss jedem Arbeitnehmer und Selbständigen finanziell ermöglicht werden. Politiker wie Herr Volker Kauder sollten mal mit einem Stundenlohn von 3 Euro vormachen wie damit eine Familie ernährt, Altersvorsorge betrieben und Kindern eine vernünftige Ausbildung ermöglicht wird. Politiker im Glashaus mit Realitätsverlust sollten sich mit Ihren polemischen Aussagen zurückhalten. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

Dübbert und Partner Versicherungsmakler

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