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kann man dem Rentenbescheid vertrauen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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komplizierte Rentenberechnungen

die kein Bürger versteht. Was soll der Bürger prüfen, wenn ihm die Renten-Berechnungsformeln nicht geläufig sind? Andererseits er sich aber gar nicht um die Renteninformationen kümmert? Ca. jeder 3. Rentenbescheid ist falsch berechnet. Aber, es stört Anscheinend die zukünftigen Rentner nicht wirklich.

Besonders Frauen vernachlässigen ihre Rentenkonten.

Rente mit 60, 65, 67, 70 Jahren?

Fehler bei der Rentenversicherung

fast so kompliziert wie Rentenformeln und Renteninformationen sind so manche Erwerbsbiographien der Rentenversicherten. Somit ist schon mal sicher gestellt, dass kein Rentenversicherungspflicht (oder ehemalig Rentenversicherungspflicht) seine Rentenanwartschaften ohne fachliche Renten-Expertenhilfe kontrollieren kann.

Rentenversicherungsträger können nur berechnen was ihnen vorliegt.

somit ist es wichtig der Rentenversicherung die vollständigen Renten versicherungspflichtigen Zeiten vor zulegen. Falsche oder nicht vollständige Rentenzeiten führen zu falschen Rentenberechnungen. Mit den gerichtlich zugelassenen Rentenberatern sind sie auf der sicheren Seite. Freie, zugelassene Rentenberater sind ausschließlich ihren Mandanten verpflichtet.

Siehe auch: 600.000 Rentenkonten ungeklärt

Das Landessozialgericht Hessen hatte sich mit der Frage zu befassen, ob versehentlich zu viel gezahlte Rente in jedem Fall zurückgezahlt werden muss.

Darf man auf einen Rentenbescheid vertrauen?

(verpd) Liegen einem Rentenbescheid komplizierte Berechnungen zugrunde, so darf ein Versicherter grundsätzlich auf dessen Inhalt vertrauen. Das gilt zumindest dann, solange er wahrheitsgemäße Angaben gemacht hat.

Eine versehentlich zu viel gezahlte Rente kann daher nicht zurückgefordert werden. Der Rentenversicherungs-Träger ist außerdem auch in Zukunft an seinen fehlerhaften Bescheid gebunden, so das Hessische Landessozialgericht in einer Entscheidung vom 29. Februar 2008 (Az.: L 5 R 195/06).

Verspäteter Bescheid

Nach einer recht komplizierten Berufsbiografie war der Kläger erwerbsunfähig geworden. Die von ihm beantragte Zahlung von Erwerbsunfähigkeit-Rente konnte er erst im Rahmen einer Klage gegen den Rentenversicherungsträger durchsetzen.

Der die monatliche Rente auch für die Vergangenheit festsetzende Bescheid erging erst knapp neun Monate später und wurde dem im vorangegangenen Rechtsstreit für den Kläger tätigen Anwalt zugestellt.

Für den Rechtsanwalt war der Fall längst abgeschlossen. Er leitete den Rentenbescheid daher ungeprüft an seinen ehemaligen Mandanten weiter.