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brandgefährliche Kinderzimmer

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Gefahrenzone Kinderzimmer

Jeden Tag verursachen Kinder und Jugendliche über 20 Brände in Deutschland. Dabei gefährden sie nicht nur Sachwerte, sondern auch ihr eigenes Leben.

Brandgefahren in Kinderzimmern

lautet der Titel einer Studie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). Ihre Ergebnisse sind erschreckend.

Jedes Jahr vernichten Brände in Deutschland ungeheure Sachwerte. „Allein in der Verbundenen Hausratversicherung – das ist die klassische private Versicherung gegen Brandgefahren – wurden im Jahr 2006 über 520.000 Schäden gemeldet – Sachschäden wohlgemerkt“, macht Thomas Vorholt, Vorsitzender des GDV-Fachausschusses Sachversicherungen am Freitag bei der Vorstellung der Studie deutlich. „Dafür entschädigten wir die Opfer mit fast einer halben Milliarde Euro.“

Allerdings seien Sachschäden zwar bedauerlich, aber ersetzbar. Menschenleben hingegen nicht. Etwa 600 Brandtote pro Jahr zeigten, dass Brände nach wie vor eine tödliche Gefahr darstellen. Vor allem Wohnungsbrände fordern viele Opfer – etwa 80 Prozent kommen bei Wohnungsbränden um, verdeutlichte Studienleiterin Dr. Anja Hofmann vom BAM das Problem.

Fluchtzeit deutlich gesunken

Zudem breiten sich Wohnungsbrände heute aufgrund des hohen Kunststoffanteils in Wohnungseinrichtungen sehr viel schneller aus als noch etwa in den 1970erJahren: „Während heute nur etwa zwei bis vier Minuten Zeit verbleiben, um einen brennenden Raum noch lebend verlassen zu können, sprechen Studien von vor 30 Jahren von bis zu 17 Minuten“, so Hofmann.

Zu den Einrichtungs-Gegenständen, von denen besondere Brandrisiken ausgehen, gehören insbesondere Fernseher, Polstermöbel und Schaumstoffmatratzen – vor allem deshalb, weil sie selbst leicht entzündlich sind. Aber auch, weil abtropfender Kunststoff zu einer rasend schnellen Verbreitung des Feuers und damit zu einem Vollbrand (flash over) führt.