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Grundsicherung nach 45 Jahren Vollzeitbeschäftigung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Nach 45 Jahren Vollzeitjob nur die Grundsicherung?

Aktuell sind nur wenige Rentner darauf angewiesen, dass ihnen der Staat unter die Arme greift. Das Bundesfinanzministerium hat allerdings nachgerechnet, ob es dabei bleiben wird.

Vollzeitjob, 45 Jahre gearbeitet

nun folgt die Grundsicherung? Wie groß das Armutsrisiko wirklich in Deutschland ist, darüber wird heftig gestritten. Ohne staatliche Unterstützung wäre jeder Vierte betroffen, wie aus dem jüngsten Entwurf des Armutsbericht und Reichtumsberichts des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hervorgeht.

Aber im Alter sind heute lediglich knapp 2,3 Prozent der über 65-Jährigen auf die Grundsicherung (Sozialhilfe) von derzeit 627 Euro monatlich angewiesen.

Dennoch kann auch einem Vollbeschäftigten, der wie der sogenannte Eckrentner 45 Jahre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlt, der Rückfall in die Sozialhilfe drohen, wie eine Beispielrechnung des Bundesfinanzministeriums (BMF) zeigt.

Allerdings hält das Ministerium die Rechnung nicht für wirklich realistisch. Zudem würde der Abschluss einer Riester-Rente im Beispielfall den Rückgriff auf die Sozialhilfe unnötig machen, erklärte das BMF zu einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion (Bundestagsdrucksache: 16/9185).

Mit 1.300 Euro brutto im Monat wird es knapp

Eine seriöse Rechnung lasse sich nur auf Basis der heutigen Werte aufmachen, erklärte das BMF, da der künftige Grundsicherungsbedarf nicht konkret vorausgeschätzt werden könne.

Ein Versicherter mit einem Stundenlohn von 7,50 Euro brutto (rund 1.300 Euro im Monat, 15.600 Euro im Jahr) erreiche auf Basis heutiger Werte nach 45 Jahren (52 Wochen pro Jahr mit 40 Arbeitsstunden pro Woche) eine Anwartschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von gut 600 Euro (brutto), rechnete das BMF vor. Damit werde das Grundsicherungsniveau bei über 65-Jährigen von 627 Euro nicht erreicht.

Ob heute oder in Zukunft Anspruch auf Grundsicherung bestehe, hänge aber nicht nur vom Bezug der gesetzlichen Rente ab, sondern entscheidend seien alle anderen Einkünfte und Ansprüche gegenüber Ehegatten oder Lebenspartnern, erklärte das BMF weiter.

Mit einer privaten Altersvorsorge, in die vier Prozent des Bruttogehaltes eingezahlt worden wären, läge das gesamte Alterseinkommen deutlich oberhalb des Grundsicherungsniveaus. Immerhin würden bereits über elf Millionen Menschen auf die Riester-Rente setzen, erklärte das Ministerium in seinem Newsletter.

Im Osten künftig mehr Betroffene?

Unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung Bund bezifferte das BMF die Einkommensbezieher von bis zu 15.000 Euro im Jahr mit gut fünf Millionen in den altern Bundesländern und mit gut 1,5 Millionen in den neuen Ländern.

Zusammen sind dies rund ein Viertel aller versicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland.

In den neuen Bundesländern sei ein Anstieg der Bezieher-Zahlen von Grundsicherung nicht auszuschließen, räumte das BMF ein. „Die tatsächliche Entwicklung ist jedoch nicht bereits heute unabänderlich festgelegt, sondern beeinflussbar". (verpd)

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