Dübbert & Partner DAS NETZWERK, Versicherungsprüfung, Anlageprüfung, leistungsorientierte und beitragsoptimierte Tarife, das Auswerten des "Kleingedruckten" durch Fachmakler (biometrische Risiken), Fachanwälte (Bank- und Kapitalmarktrecht), gerichtlich zugelassene Rentenberater.

>Zum Datenschutz finden Sie die Ausführungen hier unter diesem Link<

Beiträge

Drucken

Auch Arbeitnehmer können haften

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

Bewertung:  / 0
SchwachSuper 

 

DAS Netzwerk Dübbert & Partner, Kontaktformular,

Arbeitsrecht:

Wann ein Mitarbeiter bei Fahrlässigkeit haften muss

Wer im privaten Bereich fahrlässig handelt, muss auch laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) für die Konsequenzen geradestehen und für den ggf. entstandenen Schaden aufkommen.

Bezogen auf das Arbeitsrecht wird diese Forderung

nicht ganz so streng ausgelegt. Hier werden die Kosten für den entstandenen Schaden in der Regel in Form eines sogenannten Schadensausgleichs zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt – es sei denn der Mitarbeiter hat vorsätzlich fahrlässig gehandelt.

Im Arbeitsrecht unterscheidet man 3 Stufen der Haftung:

leichte, mittlere und grobe Fahrlässigkeit

  • 1. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Mitarbeiter gar nicht. Das bedeutet, bei geringfügigen oder leicht entschuldbaren Pflichtwidrigkeiten hat der Arbeitgeber keinerlei Regressansprüche gegenüber seinem Mitarbeiter.
  • 2. Bei mittlerer Fahrlässigkeit haftet der Mitarbeiter bereits anteilig – je nach Schwere der Fahrlässigkeit.
  • 3. Bei grober Fahrlässigkeit oder gar vorsätzlichem Handeln wird der Mitarbeiter in vollem Umfang zur Kasse gebeten. Hat der Mitarbeiter die für seine Tätigkeit erforderliche Sorgfalt verletzt, hat der Mitarbeiter grob fahrlässig gehandelt.

Letztendlich muss aber für den Einzelfall entschieden werden

wie weit seine Haftung geht. Hat ein Mitarbeiter dagegen mit voller Absicht seinem Arbeitgeber Schaden zugefügt, gilt dies als vorsätzliches Handeln. Bei Vorsatz sieht das Arbeitsrecht eine volle Haftung des Mitarbeiters vor.

Es gilt allerdings nicht als vorsätzliches Handeln

wenn der Mitarbeiter gegen Weisungen seines Arbeitgebers verstößt und infolgedessen ein Schaden eingetreten ist. Entscheidend ist, dass der Mitarbeiter den Schaden vorausgesehen, in Kauf genommen oder gar gewollt hat.

Fazit:

Arbeitgeber können bei Fahrlässigkeit von ihren Mitarbeitern Schadensersatz verlangen

es sei denn, es handelt sich um „leichteste Fahrlässigkeit“. Dies gilt insbesondere bei:

  • Schlechter Arbeitsleistung bzw. -Qualität
  • Fehlerhafter Beaufsichtigung
  • Fehlerhafter Bedienung/ Beschädigung von Fahrzeugen, Maschinen oder Arbeitsgeräten
  • Schädigung von Personen
  • Vernachlässigung von Arbeitspflichten

Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de"

Haftpflichtversicherung

DAS Netzwerk Dübbert & Partner, Kontaktformular

fragen Sie Ihren Versicherungsmakler nach der richtigen Haftpflichtversicherung. Besonders Führungsorganen steht die D & O Versicherung zur Seite. Siehe auch: Anstellungsvertragsrechtsschutz. Fehlentscheidungen oder Fehler können allen passieren, - Alles eine Frage der Haftung und der richtigen Haftpflichtversicherung.