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neue Richtlinien für Maschinen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Sachversicherung

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Neue Maschinenrichtlinie

erfordert frühzeitiges Handeln. Die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG gilt zwar erst ab dem 29.12.2009, doch schon jetzt sollten Hersteller und Anbieter von Maschinen und Anlagen die Anforderungen kennen und umsetzen, um nicht Probleme bei der Produkthaftung zu bekommen.

Neue Maschinenrichtlinie erfordert frühzeitiges Handeln

Gemäß Gesetz haften Firmen unter anderem für Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die durch fehlerhafte Produkte verursacht werden. Unbeachtete Sicherheits-Anforderungen und Richtlinien wie die neue Maschinenrichtlinie können schnell zu Haftungsproblemen führen.

Bereits am 9. Juni 2006 wurde im Amtsblatt der Europäischen Union unter der Nummer 2006/42/EG die neue Maschinenrichtlinie veröffentlicht, die ab dem 29.12.2009 gilt.

Zahlreiche Änderungen wie die Definition, was neben einer Maschine noch unter diese Richtlinie fällt, wie zum Beispiel unvollständige Maschinen oder Lastenaufnahmemittel, sind zu beachten. Zudem gibt es geänderte Sicherheits-Anforderungen, Risikobeurteilungen und Herstellerpflichten, unter anderem welche Unterlagen ein Hersteller mitliefern muss.

Um nicht das Produkthaftungsrisiko zu erhöhen, sollten bereits jetzt Hersteller und Anbieter von Maschinen und Anlagen die Richtlinie im Einzelnen kennen und ihre Produkte entsprechend anpassen. Das rät Prof. Dr. Thomas Klindt, Professor für technisches Sicherheitsrecht an der Universität Kassel.

Viel Ärger durch zu langes Zögern

Dies gilt insbesondere bei großen und komplizierten Maschinen, die jetzt bestellt und gefertigt, aber erst 2010 ausgeliefert werden. Sonst erhöhen Hersteller und Vertriebspartner ihr Produkthaftungsrisiko, was sich auch negativ auf den Versicherungsschutz einer Betriebs- und Produkt-Haftpflichtversicherung auswirken kann.

Nach Aussagen von Klindt zeigen die Erfahrungen mit der ersten EU-Maschinenrichtlinie aus dem Jahr 1989, dass viele Unternehmen die Umsetzungsfrist für die Richtlinie verstreichen ließen und erst reagierten, als sie in nationales Recht umgesetzt wurde. Für eine rechtzeitige Anpassung der Produkte an die neuen Anforderungen war es dann oft zu spät.

Die Folge: Die Unternehmen gerieten bei Streitigkeiten über Produktsicherheit und Produkthaftung in die Defensive, weil sie gesetzliche Sicherheitsstandards nicht erfüllt hatten.

Betriebs- und Produkt-Haftpflichtversicherung

Eine Betriebs-Haftpflichtversicherung übernimmt nicht nur Personen- und Sachschäden, die durch den Inhaber oder durch Mitarbeiter bei der Ausübung der beruflichen Tätigkeit entstanden sind. Auch Schäden Dritter, die durch ein hergestelltes oder geliefertes fehlerhaftes Produkt verursacht wurden, werden von vielen Policen abgedeckt.

Nicht automatisch versichert sind jedoch meist Vermögensschäden, die einem Dritten durch fehlerhafte Produkte entstehen können. Diese Schäden lassen sich jedoch durch eine erweiterte Produkthaftpflicht-Versicherung absichern. Ein Versicherungsfachmann berät, wie der Haftpflichtschutz für den individuellen Bedarf aussehen sollte. (verpd)

Siehe auch: Sonderdeckungskonzepte für Ihre Firme auf Anfrage

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