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sparsam Autofahren, so gehts

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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Sparsam fahren will gelernt sein

Angesichts steigender Kraftstoff-Preise hat das Umweltbundesamt eine kostenlose Broschüre veröffentlicht, die Autofahrern dabei helfen soll, Sprit zu sparen.

Seit Jahresbeginn schnellen die Kraftstoffpreise fast täglich auf neue Rekordmarken.

Ein Ende ist nicht in Sicht. Autofahrer können sich selbst helfen durch spritsparende Fahrweise, für die man jetzt Tipps aus einer Broschüre erhält.

Viele Autofahrer wissen nur wenig über die Abhängigkeit des Spritverbrauchs vom eigenen Fahrverhalten und glauben, alles richtig zu machen.

Unter dem Motto „sparsam fahren will gelernt sein“ hat das Umweltbundesamt daher eine Broschüre mit Tipps veröffentlicht, die sowohl Viel- als auch Wenigfahrern dabei helfen sollen, Kraftstoff und damit Geld zu sparen.

Neun goldene Regeln

Wer sofort mit dem Spritsparen anfangen will, sollte sich an die „neun goldene Regeln“ des Umweltbundesamtes halten:

  • 1. Fahren Sie niedertourig, vorausschauend und gleichmäßig: Vermeiden Sie schnelles Beschleunigen und überflüssiges Bremsen.
  • Bei den meisten Autos können Sie problemlos ab 30 Kilometer pro Stunde in den dritten Gang schalten, bei 40 in den vierten einlegen und ab 50 im fünften Gang dahinrollen und so viel Sprit sparen, weil sie mit niedriger Drehzahl fahren. Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h steigt der Spritverbrauch stark an.
  • 2. Verwenden Sie Leichtlauföle und Leichtlaufreifen: Die ersten mindern den Widerstand im Motor, die zweiten senken den Rollwiderstand.
  • 3. Überprüfen Sie regelmäßig den Reifendruck. Ein um 0,5 Bar zu niedriger Reifendruck erhöht den Spritdurst um rund fünf Prozent.
  • 4. Schalten Sie bei Stopps – etwa an der Ampel oder im Stau – den Motor ab. Schon nach 30 Sekunden im Leerlauf produziert ein Motor mehr Kohlendioxid als bei einem Neustart.
  • 5. Verwenden Sie Klimaanlage und Heckscheibenheizung seltener. Eine Klimaanlage kann den Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr um etwa 10 bis 30 Prozent erhöhen. Schon bei einem Kleinwagen sind das schnell bis zu zwei Liter pro 100 km mehr.
  • Eine beheizte Heckscheibe erhöht den Verbrauch zwischen vier bis sieben Prozent. Lüften Sie im Sommer das Auto für wenige Minuten, bevor Sie losfahren.
  • Erst dann sollten Sie die Klimaanlage einschalten. Schalten Sie die Klimaanlage schon vor Ende der Fahrt aus. Das spart Sprit und beugt Erkältungen vor.
  • 6. Entfernen Sie nicht genutzte Dachgepäckträger und andere Aufbauten. Denn: Je schwerer das Auto und je höher der Luftwiderstand sind, desto höher der Verbrauch.
  • 7. Vermeiden Sie kurze Fahrten mit kaltem Motor, denn ein Mittelklassewagen braucht direkt nach dem Start durchschnittlich 30 Liter auf 100 km. Erst wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, stellt sich der normale Verbrauch ein.
  • 8. Achten Sie beim Autokauf auf sparsame Modelle. Fragen Sie Hersteller und Händler nach dem Verbrauch und informieren Sie sich bei unabhängigen Stellen.
  • 9. Nehmen Sie das Fahrrad oder gehen Sie kurze Strecken zu Fuß. Nutzen Sie für längere Strecken die kostengünstigen und umweltfreundlichen Varianten Bus und Bahn, Car-Sharing und Fahrgemeinschaften.

Kostenlose Broschüre

Das sind aber noch längst nicht alle Möglichkeiten, wie man Kraftstoff und dadurch Geld sparen kann. Weitere Tipps sind in der 15-seitigen Broschüre des Umweltbundesamtes zu finden, die unter dem Titel „Sprit sparen und mobil sein“ als kostenlose PDF-Datei zum Download angeboten wird.

Die Broschüre enthält unter anderem Ratschläge zum Car-Sharing, zum Kauf spritsparender Fahrzeuge und zur Wahl des richtigen Verkehrsmittels.

„Viele Autofahrerinnen und Autofahrer klagen über hohe Spritpreise, reagieren bisher aber nur verhalten auf die hohen Preise. Klagen aber alleine hilft nicht. Denn jede und jeder kann seinen Spritverbrauch gezielt beeinflussen und senken“, kommentiert der Präsident des Umweltbundesamtes Prof. Dr. Andreas Troge das Ziel, das mit der Broschüre erreicht werden soll. (verpd)

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