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Für welche Automodelle die Versicherung billiger wird

Die Versicherungsprämie für einen Pkw wird unter anderem über die jeweilige Schadenstatistik bemessen. Jedes Auto wird dazu in eine sogenannte Typklasse eingruppiert, die jedes Jahr von der Versicherungswirtschaft überprüft wird.

Welche Tarifumstellungen auf die Autofahrer zukommen,

hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) jetzt mit der Veröffentlichungen der neuen Typklassen bekannt gegeben.

Jedes Fahrzeugmodell ist in der Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung unabhängig voneinander jeweils in eine von bis zu 25 Typklassen eingruppiert. Diese spiegeln das unterschiedliche Schadenbild wieder, das die Versicherer für die verschiedenen Autos aus der Schadenstatistik ablesen.

Die Einstufungen werden jährlich zum 1. Oktober überprüft und führen ab der nächsten Hauptfälligkeit (das ist meistens der 1. Januar) zu höheren oder niedrigeren Beiträgen.

Deutlich weniger Veränderungen bei den Typklassen

In diesem Jahr werden deutlich weniger Umstufungen bei den Typklassen vorgenommen als im vorigen Jahr, als aufgrund der Berücksichtigung neuer Risikomerkmale besonders viele Modelle eine neue Typklasse erhalten hatten.

Sprünge von mehr als drei Klassen gibt es kaum noch, teilt der Branchenverband mit. In Kfz-Haftpflicht- und in Teilkasko gebe es keinerlei schlechtere Einstufungen um vier oder mehr Klassen.

Was sich in Haftpflicht verändert

In der Kfz-Haftpflichtversicherung bleiben 70 Prozent der Pkw-Modelle in der gleichen Klasse wie im Vorjahr. Während gut jedes vierte Automodell um eine Klasse herauf- beziehungsweise herabgestuft wird, geht es nur für jedes 50. Modell um zwei oder mehr Klassen aufwärts oder bergab.

Um vier Klassen besser wird beispielsweise der Ford WA6 (Galaxy / S-Max 2.0 TDCI, 103 kW) eingestuft, um drei Klassen besser der Hyundai TB (Getz 1.6, 77 kW). Jeweils drei Klassen schlechter schneiden Mercedes Benz 204 (C 200 Kompressor, 135 kW) und der itroen U (C4 Picasso 1.6 HDI, 80 kW) ab.

Veränderungen in Voll-/Teilkasko

In der Vollkasko ist gut jedes dritte Automodell von einer Umstufung betroffen. 70 Prozent davon werden nach GDV-Angaben in eine günstigere Typklasse eingestuft. Nur 2,3 Prozent der Modelle werden um mehr als eine Typklasse umgestuft. In der Teilkasko werden nur 36,7 Prozent umgestuft. Davon erhalten ca. 85 Prozent eine niedrigere Klasse. Nur 1,4 Prozent sind von einer Umstufung um zwei Klassen betroffen.

In Vollkasko wird der VW 9N (Polo IV 1.8T, 110 kW) um vier Klassen besser eingestuft und der Alfa 939 (Alfa Romeo 159 1.9 JTDM, 110 kW) um drei Klassen. Am schlechtesten weg kommen der Toyota E15J(A) (Auris 1.6, 91 kW), für den es um sechs Klassen abwärts geht. Dahinter folgen der Opel S-D (Corsa-D 1.0, 44 kW) beziehungsweise der Peugeot W (207 CC Cabrio 1.6, 88 kW), die um fünf beziehungsweise vier Klassen schlechter eingestuft werden.

Im Bereich der Teilkasko schneidet der Seat 7MS (Alhambra, 110 kW) vier Klassen besser ab, der VW 1HXO (Golf Variant Diesel-D, 81 kW) zwei Klassen. Schlechter eingestuft um drei Stufen wird der Suzuki MZ (Swift 1.3, 68 kW), um zwei Klassen schlechter der Audi 8P (A3 2.0, 110 kW). Siehe auch: Alles zur KFZ Versicherung, Autoversicherung

 

Pkw-Typklassenverzeichnis unter www.typklasse.de

(verpd)

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