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hohes Defizit bei den Krankenkassen

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Krankenkassen mit hohem Defizit

Die gesetzliche Krankenversicherung hat im ersten Halbjahr ein Minus von fast einer Milliarden Euro gemacht. Höhere Ärztehonorare lassen weiter erhöhte Krankenkassenbeiträge erwarten.

Gesetzliche Krankenkassen mit hohem Defizit

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im ersten Halbjahr angesichts schneller steigender Kosten ein Defizit von rund 940 Millionen Euro erzielt – und Kassenärzte erhalten im Rahmen der Gesundheitsreform bis zu 2,7 Milliarden Euro mehr an Honoraren.

Trotz des GKV-Milliardendefizits in der ersten Jahreshälfte äußerte sich das Bundesgesundheits-Ministerium (BMG) optimistisch, dass dank höherer Einnahmen in der zweiten Jahreshälfte (Berücksichtigung des Weihnachtsgeldes) ein finanzieller Ausgleich geschaffen werden kann.

„Damit sind alle Voraussetzungen dafür gegeben, dass die GKV nach Überschüssen in den letzten vier Jahren auch in diesem Jahr keine roten Zahlen schreiben wird und die Entschuldung der Kassen erfolgreich abgeschlossen werden kann, erklärte das Ministerium in Berlin.

GKV-Ausgaben

steigen schneller als die Einnahmen. Der Einnahmezuwachs je Mitglied um 2,9 Prozent im Halbjahr fiel zwar so hoch aus wie seit Mitte der 90er Jahre nicht mehr; er reichte dennoch nicht, um die Ausgaben voll abzudecken.

Die Ausgaben je Mitglied wuchsen um 4,5 Prozent, wobei der Anstieg der Arzneimittelausgaben (ohne Impfstoffe) überdurchschnittlich hoch mit 5,7 Prozent ausfiel.

Bei den Krankenhäusern stiegen die Ausgaben je Mitglied um drei Prozent. Hier sei unverkennbar, dass die hohen Tarifabschlüsse zu deutlichen Mehrbelastungen führten, erklärte das Ministerium.

Und der Zuwachs von 3,5 Prozent je Mitglied bei den Ausgaben für die ambulante ärztliche Behandlung zeige, dass sich die Honorarsituation bereits im laufenden Jahr verbessert habe.

Ärzte erhalten von der GKV

rund 2,7 Milliarden Euro mehr. Zur Jahresmitte hatte zudem eine ganze Reihe von Krankenkassen ihre Beiträge erhöht. Mit der Einigung auf höhere Arzthonorare, die etwa 2,7 Milliarden Euro kosten wird, und der geplanten besseren Finanzausstattung der Krankenhäuser im Volumen von bis zu drei Milliarden Euro kommen auf die gesetzlich Versicherten nochmals höhere Beiträge zu.

Die künftig für alle Kassen gleiche Beitragshöhe wird die Bundesregierung bis zum 1. November festlegen. Nach der Faustformel entspricht eine Milliarde Euro 0,1 Prozent Beitragshöhe.

Bundesgesundheits-Ministerin Ulla Schmidt (SPD) begrüßte den Ende vergangene Woche ausgehandelten Kompromiss zur vertragsärztlichen Vergütungsreform, die den Kassenärzten bis zu 2,7 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen bringen dürfte. Die niedergelassenen Ärzte erhielten ein kalkulierbares, gerechteres und auch transparentes Honorarsystem, erklärte Schmidt. „Damit wird die mit der Gesundheitsreform beschlossene grundlegende Neuordnung der Honorierung umgesetzt.“

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kritisierte die Vereinbarung. Die Zeche zahlten die gesetzlich Versicherten, die künftig pro Monat bis zu zehn Euro mehr an die Krankenkasse zahlen müssten, ohne dass sie dafür eine besserte medizinische Leistung bekommen würden. (verpd)

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