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Rentensorgen, Sorge um die Rente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Die Deutschen sorgen sich um ihre Rente

Kein Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung. Laut einer aktuellen Studie lässt die Finanzkrise die Bundesbürger das Vertrauen in ihre Altersvorsorge verlieren. Warum dies unbegründet ist.

Knapp drei von vier Bundesbürgern rechnen damit, im Alter ihren Lebensstandard senken zu müssen, während im Jahr 2005 nur 37 Prozent dieser Meinung waren. Das kommt zum Großteil durch einen Vertrauensverlust in die gesetzliche Rentenversicherung, wie eine aktuelle Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zeigt.

Bei der Einschätzung, welche finanziellen Bedingungen beim Eintritt ins Rentenalter gelten werden, werden die Deutschen zunehmend realistischer und erkennen immer häufiger die Notwendigkeit, private Altersvorsorge zu betreiben.

Vor allem die gesetzliche Rentenversicherung erfährt angesichts der aktuellen Finanzkrise einen Vertrauensverlust. Mehr Sorgen als vorher machen sich um die GRV 46 Prozent der Befragten, und um die private Altersvorsorge immerhin noch 25 Prozent.

Genauso viele oder wenig Sorgen wie vor der Finanzkrise machen sich ebenfalls 46 Prozent der 1.032 befragten Personen im Alter bis 65 Jahren (keine Rentner, Schüler, Studenten oder Auszubildende).

Angesichts der demografischen Entwicklung sähen immer mehr Bürger ein, dass das „System der GRV nicht zu retten“ sein werde, sagte DIA-Sprecher Bernd Katzenstein.

Pessimismus über den Lebensstandard im Alter

Bei den Erwartungen der Menschen an den Lebensstandard im Alter hat sich nach Aussage des Marktforschungsinstituts, das die Umfrage durchgeführt hat, ein „dramatischer Bewusstseinswechsel“ hin zu mehr Realität vollzogen.

38 Prozent der Befragten glauben, dass sie ihren Lebensstandard im Alter etwas senken müssen. 34 Prozent denken, dass sie ihren Lebensstandard sogar deutlich senken müssen. Nur fünf Prozent rechnen mit einem höheren Standard, während im Jahr 2005 noch 37 Prozent davon überzeugt waren.

Immer weniger glauben an ausreichende Vorsorge

In der aktuellen Umfrage gaben 36 Prozent der Befragten an, dass sie glauben, ausreichend für das Alter vorgesorgt zu haben. 22 Prozent wollen in Zukunft mehr tun, während 42 Prozent denken, nicht nachbessern zu können.

Noch im Jahr 2006 gaben im damaligen DIA-Rentenbarometer 57 Prozent der Befragten an, ausreichend vorgesorgt zu haben. Nur 18 Prozent planten damals zusätzliche Vorsorge.

Gesetzliche Rente nicht unmittelbar betroffen

Die Deutsche Rentenversicherung Bund nahm inzwischen zu der DIA-Studie Stellung und betonte, sie sei „von der Krise an den Finanzmärkten nicht unmittelbar betroffen“.

Im Gegensatz zum Kapitaldeckungs-Verfahren privater Vorsorgeträger, die ihr Geld am Kapitalmarkt und damit unter Risiko anlegen müssten, schichte die gesetzliche Rentenversicherung lediglich die Beiträge zur Finanzierung der laufenden Renten wieder um.

Lediglich eine Nachhaltigkeitsrücklage sei auf gesetzlicher Grundlage zu bilden, und die werde in erster Linie sicher angelegt, in keinem Fall spekulativ, so die Deutsche Rentenversicherung weiter.

Private Altersvorsorge ist sicher

Dass die aktuelle Finanzkrise bei der privaten Altersvorsorge zum Desaster führen könnte, halten Experten jedoch für ausgeschlossen, weil die deutschen Lebensversicherer strengen Anlagevorschriften unterliegen, deren Einhaltung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (BaFin) überwacht wird.

Sicherheit bietet bei klassischen Vorsorgeprodukten auch der garantierte Rechnungszins während der gesamten Laufzeit. Der liegt je nach Alter des Lebens- und Rentenversicherungs-Vertrages zwischen vier und derzeit 2,25 Prozent und ist unabhängig vom tatsächlich erwirtschafteten Gewinn des Versicherers.

Selbst für den Fall, dass ein Lebensversicherer pleite geht, steht mit der Protektor Lebensversicherungs-AG eine Sicherungseinrichtung bereit, die von 96 unter deutscher Rechts- und Finanzaufsicht stehenden Lebensversicherern getragen wird.

So wird sichergestellt, dass alle Rechte, die in einem Lebensversicherungsvertrag vereinbart wurden, wie garantierter Rechnungszins, Dynamisierungen und Vertragsanpassungen, auch dann bestehen bleiben, wenn der Versicherer sie nicht mehr erfüllen kann.


Umlageverfahren versus Kapitaldeckungsverfahren

Umlageverfahren

Das Umlageverfahren ist eine Methode zur Finanzierung von (Sozial-) Versicherungen. Die Versichertenbeiträge werden unmittelbar wieder an die Leistungsberechtigten ausgezahlt. Für die Bildung von Rücklagen besteht nur ein sehr geringer Spielraum.

Beitragszahler erwerben durch ihre Einzahlung einen Leistungsanspruch im Falle der Bedürftigkeit, sei es bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder auch dem Eintritt in den Altersruhestand.

Kapitaldeckungs-Verfahren

Auch das Kapitaldeckungs-Verfahren ist eine Methode zur Finanzierung von (Sozialversicherung) Versicherungen. Im Gegensatz zum Umlageverfahren werden die jeweiligen Sparanteile aus den Versichertenbeiträgen am Kapitalmarkt angelegt werden – beispielsweise in Immobilien oder Investitionsgüter.

Auf diese Weise entsteht ein individuelles Deckungskapital, aus dem die laufenden Leistungen sowie diejenigen nach dem Ende der Ansparphase ausgezahlt werden. Die Versicherten profitieren dabei vom Zins- und Zinseszins-Effekt, der die Sparbeiträge erheblich erhöhen kann.

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