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Altersarmut, Grundsicherung

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Die Zahl der Grundsicherungsempfänger

Statistische Bundesamt und die Statistiken

Grundsicherung ist in der Personenzahl in den vergangenen Jahren gestiegen, und auch die Kosten sind förmlich explodiert, hat jetzt das Statistische Bundesamt bekannt gegeben. In den Schulen fehlt der Lehrstoff Finanzen und Versicherungen um vor falschen Entscheidungen gesichert zu sein.

Altersarmut in Deutschland auf dem Vormarsch

Ende 2007 erhielten in Deutschland rund 733.000 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Gegenüber dem Vorjahr wuchs die Zahl der Hilfebezieher um 7,4 Prozent oder 51.000 Personen an, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) jetzt mitteilte.

Von Altersarmut betroffen waren 392.000 Personen in einem Alter von 65 Jahren und mehr, was einem Anteil von 54 Prozent an der Gesamtzahl der Hilfsempfänger entspricht. Damit bezogen 2,4 Prozent aller Personen dieser Altersgruppe Grundsicherungs-Leistungen, die den Lebensunterhalt der Empfänger sichern sollen. Seit der Einführung vor knapp sechs Jahren hat die Zahl der Hilfsempfänger um rund 67 Prozent zugenommen, die Destatis weiter mitteilte. Rentenbescheid prüfen lassen.

Grundsicherung

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wurde zum 1. Januar 2003 eingeführt als bedarfsorientierte Sozialleistung. Mit dieser Leistung soll laut Deutscher Rentenversicherung „der Bedarf für den Lebensunterhalt von Menschen sichergestellt werden, die aufgrund ihres Alters oder voller dauerhafter Erwerbsminderung endgültig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind und deren Einkünfte für den notwendigen Lebensunterhalt nicht ausreichen.“ Der monatliche Grundbedarf liegt bei 625 Euro.

Der monatliche Grundbedarf liegt bei 625 Euro

Im Durchschnitt errechnete sich den Angaben zufolge für einen Grundsicherungs-Empfänger zum Jahresende 2007 ein monatlicher Bruttobedarf von 625 Euro, wovon im Durchschnitt allein 276 Euro für Unterkunft und Heizung entfielen.

Die Hilfsempfänger selbst verfügten im Durchschnitt über monatliche Einkünfte von 240 Euro, die angerechnet wurden, so dass netto 385 Euro an Grundsicherungs-Leistungen gezahlt wurden.

Über höhere Einkünfte von 337 Euro, etwa aus Alters-, Hinterbliebenen- oder Erwerbsminderungs-Renten, verfügten gut zwei Drittel der Betroffenen. Entsprechend geringer fielen die staatlichen Zuschüsse aus.

Ausgaben haben sich seit 2003 fast verdreifacht

Die Kommunen und überörtlichen Träger für Leistungen der Grundsicherung gaben im vergangenen Jahr netto 3,5 Milliarden Euro aus. Das waren 12,7 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.

Die Nettoausgaben haben sich damit seit Einführung der Grundsicherung nahezu verdreifacht, wie Destatis weiter mitteilte. Rein rechnerisch wurden 2007 je Einwohner in Deutschland rund 42 Euro für diese Hilfen ausgegeben. 1,1 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren nahm diese Sozialleistung in Anspruch.

Jeder Vierte lebt im Alten- oder PflegeHeim

In stationären Einrichtungen wie Pflege- und Altenheime waren 185.000 oder rund ein Viertel der 733.000 Grundsicherungs-Bezieher untergebracht.

Frauen stellten mit rund 414.000 Personen und einem Anteil von 56 Prozent die Mehrzahl der Leistungsempfänger, wobei sich allerdings der Anteil der Männer gegenüber 2006 um 8,5 Prozent stärker erhöhte als der der Frauen mit 6,6 Prozent.

Aufgrund einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung erhielten 340.000 Personen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren Leistungen der Grundsicherung. (verpd)

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