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Betriebsgefahr: Influenza

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Die Grippe wird als betriebliches Risiko

unterschätzt so die Botschaft einer neuen Studie. Was dagegen getan werden kann, und welche Informations-Materialien zur Verfügung stehen. Siehe auch:"Schweinegrippe in Europa"

Die jährliche Grippewelle rollt über Deutschland

In dieser Saison ist sie noch früher als sonst gestartet. Dabei kann eine Grippeschutzimpfung helfen, die Erkrankung zu verhindern. Doch im Vergleich zu den Vorjahren macht sich Impfmüdigkeit in deutschen Unternehmen breit, stellte das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung jetzt in einer Studie fest.

IMWF hat sich für seine Studienreihe „Betriebliches Risikomanagement“ mit saisonalen Gesundheitsrisiken beschäftigt, zu denen insbesondere die Grippe zählt. Dazu wurden 308 für das Risikomanagement verantwortliche Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen befragt.

Diese Branchen zeigen sich verschnupft

Der Influenza von Mitarbeitern kommt in der betrieblichen Gesundheitsvorsorge von Unternehmen eine wesentliche Bedeutung zu.

Fast zwei Drittel der Befragungsteilnehmer stellten fest, dass die Grippe der häufigste Grund für krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern war, gefolgt von Magen-Darm-Erkrankungen und Atemwegsinfekten. Besonders betroffen waren 2008 die Mitarbeiter der Finanzdienstleistungsbranche sowie der IT und der Telekommunikation.

Gefährlicher Arbeitsplatz

Der eigene Arbeitsplatz ist gefährlich; er gilt als eine Hauptquellen für Ansteckung. Denn die Übertragung von Influenzaviren wird durch Menschenansammlungen gefördert.

Husten, Niesen, Händeschütteln ist der Dreisprung der Influenzaviren. Der Erreger ist zwischen mehreren Stunden bis zu einigen Monaten aktiv. Umso erstaunlicher ist, dass 90 Prozent der Befragten davon berichteten, dass Kollegen auch dann im Betrieb erscheinen, wenn sie die Grippe noch nicht auskuriert haben.

Auch hier sind unter anderem Mitarbeiter von Finanzdienstleistern führend. Was ursächlich dafür sein könnte, darüber trifft die Studie keine Aussagen.

Impfmüdigkeit geht um

Prävention ist aus Sicht der Autoren unverzichtbar. Das gilt insbesondere für ältere Menschen und Risikogruppen, die mit einer Komplikation im Krankheitsverlauf rechnen müssten.

Doch nur 45 Prozent der Unternehmen boten ihren Mitarbeitern eine Grippeschutzimpfung an – gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies einen Rückgang von sechs Prozentpunkten. Auch die Information der Mitarbeiter zu hygienischen Vorkehrungen und Empfehlungen erwies sich als gering verbreitet.

Weniger als ein Viertel der Unternehmen klärte die Belegschaft über die Gefahren der Grippe auf. Für die Verbesserung ihrer Präventionsarbeit wünschen sich die Unternehmen die Unterstützung externer Partner. Besonders im Blickfeld stehen hier Krankenkassen, Gesundheitsämter und Betriebsärzte.

Risiko Pandemie

Die Studie beschäftigt sich über regionale Grippewellen hinaus mit den Gefahren einer Länder und Kontinente übergreifenden Ausbreitung einer Krankheit. Auf der Liste möglicher Pandemie-Gefahren steht die Vogelgrippe nach Angaben der Studie ganz oben, die Sterblichkeitsrate für Menschen läge bei 63 Prozent.

Bislang plane nur jedes dritte der beteiligten Unternehmen Vorkehrungen für den Fall einer Pandemie. Bei Finanzdienstleistern, in der Logistik- und Transportbranche sowie in Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern sei dies überdurchschnittlich häufig der Fall.

Praktische Tipps

Den praktischen Möglichkeiten für eine betriebliche Pandemieplanung hat sich das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart gewidmet. Unter seiner Ägide entstand ein Handbuch, das kostenlos beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe per E-Mail bestellt oder online heruntergeladen werden kann.

Wer an Hintergrundinformationen zur Influenza interessiert ist oder wissen möchte, ob in seiner Region die Grippe bereits auf dem Vormarsch ist, kann dies auf den Influenza-Internetseiten des Robert Koch-Instituts in Erfahrung bringen. Der Verein zur Förderung der Versicherungswirtschaft beleuchtete die Gefahren einer Pandemie aus Versicherersicht auf einer Tagung im November 2007. (verpd)

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