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Minijob und Minirente

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Versicherung News

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für viele Minijobber lohnt es sich einfach nicht *

mehr zu verdienen, insbesondere wenn sie über den Ehepartner beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert sind. Wenn zum Beispiel eine Aushilfe im Monat 410 € statt der höchstens erlaubten 400 € verdienen würde, wäre automatisch ihr Status als Minijobber (Brutto für Netto) dahin und sie bekäme am Ende sogar – je nach Krankenkasse – bis zu 50 € weniger heraus. Sie muss dann nämlich Beiträge für die Krankenversicherung zahlen. Statt 400 € hätte sie nur 360 € auf der Hand.

Die Folge: Auch gute Aushilfen, die der Chef gerne über den Minijob hinaus beschäftigen würde, winken meist ab, wenn ein paar Stunden Mehrarbeit anstehen. Sie würden vermutlich gerne einspringen, wollen aber nicht Minijob-Status verlieren.

Das „Handbuch für Selbstständige & Unternehmer“ rät den Arbeitgebern, in solchen Fällen eine Direktversicherung für ihre Aushilfen abzuschließen. Einzahlungen des Arbeitgebers würden nicht auf die 400-€-Grenze angerechnet. Voraussetzung dafür sei aber:

* Der Minijob muss das erste, unbefristete Arbeitsverhältnis der Aushilfe sein. Das heißt mit anderen Worten: Die Aushilfe darf ansonsten keinen Hauptjob haben.

* Die Mehrarbeit muss ggf. tarifvertraglichen oder Mindestlohn-Vorgaben entsprechen.

Vorteil der Direktversicherung: Die Aushilfe kann über Mehrarbeit ohne eigene Einzahlungen eine kleine Rente ansparen und verliert nicht die Privilegien des Minijobbers; bekommt also ihre 400 € voll ausgezahlt. Wechselt sie zu einem anderen Arbeitgeber, nimmt sie die erworbenen Rentenansprüche mit.

Dem Arbeitgeber bringt eine solche Regelungen ebenfalls eine Reihe von Vorteilen. Er bekommt seine Mehrarbeit getan und spart - laut Handbuch - unter Umständen sogar. Würde er die Mehrarbeit mit dem üblichen Stundensatz entlohnen, wären darauf noch Sozialabgaben zu leisten. Einzahlungen bis zu 212 €/Monat in eine Direktversicherung sind  hingegen abgabenfrei (§ 3 Nr. 63 EStG) – und selbstverständlich auch als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar.

"Mit freundlicher Genehmigung: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, www.vnr.de" *

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