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Jeder Zweite ein Pflegefall

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Krankenversicherung

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Fast jeder Zweite wird im Lebensabend zum Pflegefall

Von den rund 80 Millionen Deutschen sind heute 2,6 Prozent pflegebedürftig, bei den über 65-Jährigen liegt das Pflege-Risiko bei zwölf Prozent-Tendenz steigend. Das zeigt ein aktueller Pflege-Report, der ein düsteres Zukunftsbild zeichnet.

Eine gesetzliche Krankenkasse

hat jetzt einen wissenschaftlichen Pflege-Report erstellen lassen, der Aufschluss über die Pflege-Wahrscheinlichkeit, die Pflege-„Karriere“ und die medizinische Versorgung anhand umfangreichen Datenmaterials geben soll. Siehe auch: Sozialversicherung, gesetzliche Pflegeversicherung, Pflegesituation und Hilfe.

Die ausgewerteten Daten zeigen auf, dass fast jeder Zweite zum Pflegefall wird. Grundlage waren die Versichertendaten der gesetzlichen Krankenkasse, die diesen Report in Auftrag gegeben hat.

Untersucht wurde, wie hoch der Anteil der 2007 verstorbenen Versicherten war, die in ihrem letzten Lebensjahr Leistungen der sozialen Pflegeversicherung (SPV) in Anspruch genommen haben: Dies betraf 40,9 Prozent der Männer und 50,7 Prozent der Frauen.

Gesetzgebung hinkt Pflegewirklichkeit hinterher

Dem Studienautor zufolge kommen auf die gesetzliche Pflegeversicherung große Herausforderungen zu, die schon in der nächsten Legislaturperiode zu einer weiteren Pflegereform führen dürfte.

Neben den gut zwei Millionen Menschen, die heute von der als Teilkasko ausgelegten Pflegeversicherung profitierten, gebe es weitere drei Millionen Menschen, die der Unterstützung bedürften, aber noch nicht formell die Pflegestufe I erreicht hätten.

Die mittlere Pflegedauer für Personen, die pflegebedürftig werden, beträgt bei Männern 15,8 Monate und für Frauen 40,3 Monate. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass Frauen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung einem höheren Verwitwungsrisiko ausgesetzt sind.

Mit Stufe I fängt es meistens an

Den Pflege-Report-Ergebnissen zufolge beginnen die meisten Personen ihre Pflege-„Karriere“ in Stufe I (61,2 Prozent) und nur halb so viele in der Stufe II (30,5 Prozent). In die höchste Pflegestufe III kommen 8,3 Prozent, wobei es hier kaum mehr zu gesundheitlichen Verbesserungen und damit zu Rückstufungen kommt.

Bei denen, die mit der Pflegestufe I beginnen, erhöht sich die Pflegebedürftigkeit im Zeitablauf. Allerdings sei dies keine Einbahnstraße, so der Studienautor. Einem wenn auch kleinen Personenkreis (zwei bis fünf Prozent) gelinge die Rückkehr in die selbstständige Lebensführung.

Mängel bei fachärztlicher Versorgung

in Pflegeheimen. Beim Schwerpunktthema „medizinische Versorgung in Pflegeheimen“ werden Mängel bei der fachärztlichen Versorgung festgestellt, die deutlich hinter dem medizinisch Notwendigen zurückbleiben. So werden Heimbewohner signifikant seltener durch Augenärzte und Orthopäden untersucht.

Mängel stellt der Report auch bei der medizinischen Versorgung fest. „Pflegebedürftige insgesamt bekommen mehr Arzneimittel-Verordnungen mit umstrittenem Nutzen oder Nebenwirkungen.“ (verpd)

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