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Wenig aufgeklärte Selbständige

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Altersvorsorge für Selbständige, gewusst wie

Obwohl fast alle Selbstständigen für ihre Rente eigenverantwortlich sorgen müssen, wissen nur wenige über die staatlich geförderte Altersvorsorge Bescheid, wie eine aktuellen Studie zeigt.

So wenig wissen Selbstständige über geförderte Vorsorge

Selbstständige und Freiberufler haben riesige Wissenslücken, was die Rürup-Rente als einzige staatlich geförderte Altersvorsorge für diesen Personenkreis angeht. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag eines Finanzdienstleisters.

Eine aktuelle Studie unter 500 Selbstständigen und Freiberuflern zu ihrem Vorsorgeverhalten zeigt, dass sich der Wissensstand um staatlich geförderte Altersvorsorge-Möglichkeiten im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessert hat

Rürup? Kenn ich nicht!

Dennoch stiegen die Anteile derjenigen, die sich gut über die Vorteile der Basisrente informiert fühlten und bereits eine solche Police abgeschlossen haben, um jeweils drei Prozentpunkte. Doch die Umfrage zeigt zu großen Teilen sogar fatale Unkenntnis der Selbstständigen, die im Vergleich zum Vorjahr in allen Fragen größer geworden ist.

So kann zwar aktuell jeder Vierte den Unterschied zwischen Riester- und Rürup-Renten erklären. Allerdings sieht jeder Neunte die Riester-Rente für Selbstständige als gleich gut geeignet wie für Angestellte an, und jeder Sechste gar für noch geeigneter – obwohl hauptsächlich Rentenversicherungspflichtig Beschäftigte riestern können, nicht jedoch beispielsweise Selbstständige ohne Rentenversicherungs-Pflicht.

So funktioniert die Rürup-Rente

Seit dem 1. Januar 2005 haben die meisten Selbstständigen nur noch eine einzige Möglichkeit, sich beim Neuabschluss eines privaten Altersvorsorge-Vertrages vom Staat fördern zu lassen: Mit der Rürup-Rente, oft auch Basis-Rente genannt.

2008 sind 66 Prozent der tatsächlichen Aufwendungen von höchstens 20.000 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig, also 13.200 Euro. Für zusammen veranlagte Ehepaare gilt der doppelte Höchstbetrag, in diesem Jahr folglich 26.200 Euro (66 Prozent von 40.000 Euro).

Bis 2025 steigt dieser absetzbare Prozentsatz jährlich um zwei Prozent – bis dann 100 Prozent erreicht sind. Die Rentenleistungen aus diesem Vertrag unterliegen der nachgelagerten Besteuerung. Wer ab 2040 zum ersten Mal eine Rürup-Rente bezieht, muss den Auszahlungsbetrag zu 100 Prozent versteuern.

Liegt der Rentenbeginn vor 2040, ist man nur begrenzt steuerpflichtig. Von 2005 bis 2020 stieg beziehungsweise steigt der zu versteuernde Anteil für jeden neuen Rentenjahrgang von anfänglich 50 Prozent jedes Jahr um zwei Prozent, ab 2020 dann jährlich um ein Prozent. Der steuerpflichtige Anteil, der zu Beginn des Rentenbezuges gilt, bleibt für die gesamte Bezugsdauer bestehen.

Das gilt für Rürup-Renten

Die steuerlichen Begünstigungen gelten allerdings nur dann, wenn man eine lebenslange, monatliche Leibrente vertraglich vereinbart hat. Diese darf darüber hinaus nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt werden.

Weitere Voraussetzungen für die staatliche Förderung: Die Basis-Rente darf weder verkaufbar noch beleihbar sein. Die Ansprüche aus der Basis-Rente sind grundsätzlich nicht vererbbar. Allerdings kann der Rürup-Sparer ergänzend zum Vertrag eine Hinterbliebenen-Absicherung sowie einen Erwerbs- oder Berufsunfähigkeits-Schutz mit abschließen.

Weiterer Vorteil für den Rürup-Sparer: Die Aufwendungen für die Basis-Rente sind Hartz IV-sicher. Folglich zählt die Vorsorge mit der Basis-Rente nicht als Vermögen und muss nicht vorrangig aufgebraucht werden, wenn man in den Bezug von Arbeitslosengeld II kommt. (verpd)

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