26. März 2009
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Versicherungen -
Krankenversicherung
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Pflegefälle steigen an
Immer mehr Menschen in Deutschland werden pflegebedürftig. 2007 war rund jeder 35. Einwohner betroffen. Wie es voraussichtlich weitergeht, hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Siehe auch: "PflegeTÜV" PKV will Pflegeheime prüfen.
Zahl der Pflegebedürftigen
auf 2,25 Millionen gestiegen. Die demografische Entwicklung in Deutschland zeigt im Bereich der Pflege Wirkung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aktuell mitteilte, waren im Dezember 2007 in Deutschland 2,25 Millionen Menschen pflegebedürftig. Gegenüber der letzten Erhebung des Jahres 2005 bedeutet dies eine Zunahme von 5,6 Prozent beziehungsweise 118.000 Personen.
In Modellrechnungen gehen die Statistiker davon aus, dass im Zuge der weiteren Alterung der Gesellschaft im Jahr 2010 bereits 2,4 Millionen Menschen pflegebedürftig sein werden. Im Jahr 2020 steigt die Zahl dann auf 2,91 Millionen und im Jahr 2030 auf etwa 3,36 Millionen an.
Im Jahr 2007 war die Mehrheit der Pflegebedürftigen weiblich (68 Prozent). 83 Prozent der Pflegebedürftigen waren 65 Jahre und älter. Von den über 90-Jährigen benötigen nahezu zwei von drei einer pflegerischen Betreuung.
Die häusliche Pflege dominiert
Die Pflege vollzieht sich überwiegend im häuslichen Umfeld. 68 Prozent oder 1,54 Millionen aller Pflegebedürftiger wurden zu Hause versorgt. Von ihnen erhielten 1,03 Millionen ausschließlich Pflegegeld, woraus sich in der Regel eine Pflege allein von Angehörigen ableiten lässt, wie Destatis weiter mitteilte.
Weitere 504.000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, wobei sie zum Teil oder vollständig durch ambulante Pflegedienste betreut wurden. Nach der Datenerhebung gab es Ende 2007 etwa 11.500 zugelassene ambulante Pflegedienste. 32 Prozent oder 709.000 aller Pflegebedürftigen lebten in den rund 11.000 zugelassenen voll- und teilstationären Pflegeheimen.
Überwiegend Teilzeitbeschäftigte im Pflegedienst
In den ambulanten Pflegediensten arbeiteten Ende 2007 rund 236.000 Personen. Dabei betrug der Frauenanteil 88 Prozent. Die große Mehrheit des Personals (71 Prozent) war teilzeitbeschäftigt.
Nur rund jeder vierte (26 Prozent) arbeitete in Vollzeit. Hinzu kamen Zivildienstleistende, Auszubildende, Praktikanten und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr.
Im Bereich der Pflegeheime waren rund 574.000 Personen beschäftigt. Gegenüber dem Jahr 2005 bedeutet dies eine Zunahme um fünf Prozent.

Quelle: Destatis Pflegestatistik 2007 - Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung - Deutschland-Ergebnisse
Individuelle Absicherung im Pflegefall
Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nur einen bestimmten Teil der anfallenden Kosten, wenn man zum Pflegefall wird.
Deshalb raten Fachleute zu einer privaten Absicherung dieses Risikos. Ein Versicherungsmakler kann dabei helfen, die individuell passende Absicherung zu finden. (verpd)
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