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Personenkreis für Riester erweitert

Geschrieben von Doris Dübbert am . Veröffentlicht in Vorsorge

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Mehr Riester für mehr Personen möglich

Durch eine Gesetzesänderung hat sich der Personenkreis vergrößert, die mit einem Zuschuß von Vater Staat für das eigene Alter vorsorgen können. Was dabei zu beachten ist.

Siehe auch: Riester Rente lohnt, lohnt nicht

Kreis der Riester-Förderberechtigten ausgeweitet

Der Kreis der Förderberechtigten für die Riester-Rente ist durch das Eigenheimrentengesetz erweitert. Einen unmittelbaren Anspruch auf die Förderung haben jetzt auch Personen, die eine Rente wegen voller Erwerbsminderung der gesetzlichen Rentenversicherung oder eine Beamtenversorgung wegen Dienstunfähigkeit erhalten, teilt die Deutsche Rentenversicherung Bund mit.
Bisher waren die Betroffenen lediglich mittelbar Zulageberechtigt und konnten nur dann mit einem sogenannten Huckepackvertrag riestern, wenn ihr Ehegatte einen Riester-Vertrag abgeschlossen hatte. Mittelbar Förderberechtigte müssen jedoch keinen Mindesteigenbeitrag leisten.

Die Änderung hat daher zur Folge, dass die Betroffenen nun einen Mindesteigenbeitrag leisten müssen, um die Förderung zu erhalten.

Die Sache mit dem Eigenbeitrag

Um in den Genuss der vollen Förderung in Form von Zulagen zu kommen, muss der Förderberechtigte mindestens vier Prozent des Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag anlegen. Dieser Anlagebetrag setzt sich aus den gewährten Zulagen und dem zu leistenden Eigenbeitrag zusammen. Grundsätzlich ist ein Eigenbeitrag von mindestens 60 Euro im Jahr oder fünf Euro im Monat zu leisten.

Das Vorjahreseinkommen bei einer Rente wegen voller Erwerbsminderung ist der Jahresbetrag der Bruttorente vor Abzug der einbehaltenen Beitragsanteile zur Kranken- und Pflegeversicherung, erklärt die Deutsche Rentenversicherung.

Bei einer Bruttojahresrente von 12.000 Euro beträgt der jährliche Mindesteigenbeitrag 2008 für eine Versicherte mit einem Kind 141 Euro, um die vollen Grundzulagen für sich und ihr Kind zu bekommen.

Beispiel: So errechnet sich der Mindesteigenbeitrag

Anlagebetrag für die volle Grundzulage (vier Prozent von 12.000 Euro)

480 Euro

abzüglich Grundzulage für eine Person

-154 Euro

abzüglich Zulage für 1 Kind (vor 2008 geboren)

-185 Euro

Zu bezahlender Eigenanteil im Jahr 2008

141 Euro

Quelle: Deutsche Rentenversicherung

So funktioniert das Riestern

Bei einem Riester-Vertrag beteiligt sich der Staat an der Vorsorge. Für jeden Riester-Sparer gibt es eine sogenannte Grundzulage von 154 Euro im Jahr.

Für jeden kindergeldberechtigten Sprössling gibt es noch einmal 185 Euro pro Jahr dazu, für ab dem 1. Januar 2008 geborene Kinder sogar 300 Euro – und bis zu 2.100 Euro sind im Jahr steuerlich absetzbar.

Jetzt einfacher Riestern

Viele Begünstigte haben noch keinen Riester-Vertrag, weil ihnen das Beantragen der staatlichen Zuschüsse zu kompliziert erschien.

Dieses Hindernis ist inzwischen beseitigt. Der Zulagenantrag braucht nun nicht mehr jährlich, sondern nur noch einmal gestellt werden. Dabei ist jeder Versicherungsvermittler gerne behilflich. (verpd)

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